Jugendprojekte. Gründung einer Lebensmittelkooperative.

Unterrichtsmaterialien / Offensive Nachhaltigkeit

Gründung einer Lebensmittelkooperative in Imst (foodcoop)

WO: Kramergasse 10 in Imst

WER: Gemeinnützige Verein LebensMittelPunkt —— Siehe Biuld:     Obfrau: Gabriela Haidegger          Schriftführer: Victor Gabl

WANN: Eröffnung im Oktober /November 2018

Derzeitiger Projektstand: Umbau des Hauses, 3 HTL-Schülerinnen planen im Rahmen einer Diplomarbeit die Innengestaltung, Auswahl der Direktvermarkter, Diskussion und Information der potentiellen Kunden/Mitglieder.

Der Verein tritt als Vermittler und Dienstleister auf, in dem er Bestellsoftware, Lagerraum und ein Zentralkonto bereitstellt. So wird es einer größeren Gruppe von Haushalten (ZIEL ist es: 100 Mitglieder zu gewinnen) ermöglicht, lokale Produkte direkt zu beziehen ohne großen logistischen Aufwand.

Der Direktvermarkter erreicht gleichzeitig eine größere Kundengruppe mit einem planbaren Bedarf.

Der Verein übernimmt die Dienstleistungsfunktion des Gemeinsamen – er stellt die Software zur Verfügung, organisiert das Lager und wickelt die Zahlungen ab.

Obfrau: Gabriela Haidegger              Mail:   team@lebensmittelpunkt.tirol                   Mobil: 0650 3056 791

Moderne Direktvermarktung: Nachhaltig, sozial, kompatibel, effizient.

Jugend steht auf Regionale Produkte

Kooperation mit der  Übungsfirma der HAK Imst

Die ÜFA moveIT GmbH wurde 2016 gegründet. Heuer sind 19 Mitarbeiter/innen (4.Klasse)  beschäftigt und wenden dabei die erworbenen Kompetenzen (zB. in Deutsch beim Schriftverkehr mit anderen ÜFA’s) an. Das Geschäftsfeld umfasst den Handel mit IT-Produkten und einem zusätzlichen gesundheitsfördernden Produkt.

Vier der 19 SchülerInnen stehen im Zeitraum Dezember 2017 bis Ende Mai 2018 als Projektteam zur Verfügung. In Summe sind in der Übungsfirma 19 SchülerInnen beschäftigt.

Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt:

Baumaktion (98 SchülerInnen der HAK konnten für die App gewonnen werden) – Die Übergabe der Bäume und Sträucher fand am  4.Juli an der HAK Imst statt (Siehe auch Pressebericht, re)

8 Direktvermarkter konnten neu für die Homepage gewonnen werden

Interviews mit Eltern, Lehrer, Hausmeister, Buffetbetreiber der Schule,…… wurden durchgeführt.

Ein Video über Erstregistrierung der App erarbeitet: Hier der Link zum Video    https://youtu.be/mOSsxH9pTLQ

ORF-Aufnahme für  die Themenreihe „Mutter Erde“ an der HAK aufgenommen

2 Pressegespräche durchgeführt.

Alltag. Arbeit. Freude. Liebe. Anerkennung. Feier. Generationen pflegen.

Rechts: Fallbeispiel Steirerhof (Mieming), September 2017:

Anbei ein paar Fotos von unserer heutigen Heuarbeit. Unsere Hennen fressen auch sehr gerne das frische Heu. Anschließend gab’s eine tolle Heuschlacht mit Papa. Der Spaß ist auch nicht zu kurz gekommen.

Fallbeispiel Buttinger aus Tarrenz, September 2017:

Pressekonferenz, April 2017 und  Reaktionen

Generation Selfie will Natur und Landwirtschaft entdecken

Deutlich mehr als die Hälfte (59 %) der Befragten fühlt sich von der Zerstörung der Natur bedroht (Auszug)

Die Natur ist uninteressant, das Landleben langweilig, die Jagd überflüssig und Bäume fällen schlecht für den Wald – diese Vorurteile über Ansichten der „Generation Selfie“ müssen dringend revidiert werden. Denn die neue Studie „Fokus Natur-bildung“ zeichnet ein ganz anderes Bild: Kinder und Jugendliche fühlen sich wohl in der Natur, finden es spannend, sie auf eigene Faust zu entdecken und interessieren sich sehr für die Arbeit der Landwirte, Förster und Jäger. Allerdings kennen sie deren Aufgaben kaum, ebenso wenig wie die eigenen Möglichkeiten, Naturschutz zu betreiben. Außerschulische Lernangebote stellen eine große Chance dar, dies zu ändern.

Vor allem Freiheit (74 %) und Abenteuer (71 %), aber auch Stille (53 %) und Gesundheit (42 %) ver-binden junge Menschen mit Natur. Dort suchen sie Spaß und Action sowie einen Ausgleich zum Schulalltag (je 74 %). Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Fokus Naturbildung“ (Sommer 2017)

Schüler wollen Wald und Bauernhof erkunden
Eine überwältigende Mehrheit der Befragten will bei Schulbesuchen im Wald (77 %) oder auf dem Bauernhof (82 %), dass ihnen dort Menschen ihre Arbeit zeigen und erklären. Sie fänden es zudem interessant, selbst Hand anzulegen (je 71 %). Ein festes Programm sehen sie dabei eher als hinderlich an.

Für die Studie „Fokus Naturbildung“ hat das ECOLOG Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung Antworten von mehr als 1.000 Jungen und Mädchen im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren ausgewertet.

Studie als pdf:

170377_Broschure_Fokus_Naturbildung-Web150dpi

Jugend kocht und feiert gerne  –   Sie forschen zum Thema

Sie benötigen Unterrichtsmaterialien zum Thema ??

Bei Interesse kontaktieren sie mich unter: info@regional.tirol oder  info@oekozentrum.at. 4 Beispiele für Interessierte folgen:

  • Konsum, Lebensstil, Jugendkultur (Zentrum Politik Lernen in der Schule, polis aktuell Nr 9, 2008)
  • Wann ist Saison und wo liegt Region ? (Unterrrichtsmaterial für die Jahrgangsstufen 3-5, BÖLN, Ökologischer Landbau)
  • Regionale Lebensmittel – Lebensmittel aus der Region (Themenmodul aus der Verbraucherbildung, Verbraucherzentrale)
  • Link: as_gs_saison   Wann ist Saison und wo liegt Region ??

Lehrmittel zum herunterladen, Arbeitsblätter

Sie benötigen Unterrichtsmaterialien zum Thema ??

Milchrezepte

lehrmittel-milchrezept-ms-arbeitsblaetter-posten11-nl6-de

Geschenke aus der Küche

lehrmittel-geschenke-aus-der-kueche-ms-arbeitsblaetter-posten-11-nl6-de

Gemüse- und Früchtesaison

lehrmittel-gemuese-und-fruechtesaison-ms-arbeitsblaetter-posten7-nl4-de

Erährungs- und Essgewohnheiten

lehrmittel-ernaehrungsgewohnheiten-essgewohnheiten-ms-arbeitsblaetter-posten2-m1-de

Bauernalltag.

Fallbeispiel: Biohof Glatzl in Haiming (Oktober 2017)

Kürzlich traf man sich im Stadl des Biohof Glatzl aus Haiming zu eienr laten bäuerlichen Tätigkeit des „Tirggenausmachens“. Seit 1987 pflegt die Familie den Anbau von zwei alten Tiroler Maissorten:   den gelben Oberländer und den weißen Kemater. Bei dieser Arbeit werden die Tirggenkolben entflitscht und dann mit einem speziellen Knopf zusammen gebunden. Am nächsten Tag werden sie dann auf den Latten zum Trocknen  aufgehängt.


Fallbeispiel: Glatzl bei den Markttagen 2017
Überzeugte Kunden, dass REGIONALITÄT und höchste QUALITÄT zusammenstimmen muss.

 

Kulinarik am Tag der Regionalität an der LLA Imst.

Konzeptpapier VWA, 2017

Jeannine  ( 16 Jahre) und Lena (16 Jahre),  Bezirk Imst

Einleitung: Definition von regional

Eine Definition des Begriffes „REGIONAL“ ist nicht möglich. Bisher gibt es in Österreich dafür keine einheitliche Definition, unterschiedliche Interessensvertreter definieren diesen Begriff unterschiedlich. Ein Versuch, dafür Hauptkriterien aufzustellen, ist bisher gescheitert. Diese Unsicherheit gilt auch für die Kunden. Diese definieren REGIONAL ebenfalls sehr unterschiedlich. Für manche heißt regional ein Gebiet innerhalb von 50 Kilometer, für andere beinhaltet es ganz Österreich. Es kommt nicht auf die Umzäunung an, sondern auf das Sicherstellen von kurzen Produktionswegen. Wenn zum Beispiel ein Produzent seine Rohstoffe fünf Kilometer außerhalb des Umkreises, beziehen kann, dann ist das sinnvoller als der Einkauf bei einem Lieferanten am anderen Ende der Region. Hersteller versuchen, damit zu argumentieren, dass die Ware beispielsweise in der Region verpackt oder zusammengestellt wurde. Ein wirklich regionales Produkt sollte hingegen von Anfang bis Ende regional sein, Regionalität betrifft also den gesamten Wertschöpfungsprozess. Mehr ………….

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Unsere Landschaft riechen und schmecken.