Jugendprojekte. Alltag des Bauern. Engagement zeigen.

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Offensive Nachhaltigkeit: Was steht hinter den Produkten ? Dialoge mit Konsumenten suchen. Bauernalltag.

Neben der App, dem Alltag des Bauern ist die dritte Maßnahme der Frage „Was steckt hinter den Produkten?“ gewidmet.

Das Projekt will dies ebenfalls aufdecken; Produkte sind von vielen nicht mehr zu identifizieren, geschweige denn die Arbeit „mit“ dem Produkt und dem Wert  eines Produktes.

Zwei Maßnahme kurz dargestellt  DENKWERKSTATT (Dialoge zwischen Produzenten und Konsumenten) zum Erfahrungsaustausch und besseen Verständnis zueinander und den Alltag/das Leben von Produzenten aufzeigen.

  1. DENKWERKSTATT  regional.tirol in Telfs (Mai 2017): Erfahrungsaustausch, Marktstrategien, Small talk war angesagt bei thomas kaffee – nächster Stammtisch in Wildermieming (Oktober, Zauscherhof): Jede(r) ist herzlichst Willkommen ! Kritische Fragen sind genauso WILLKOMMEN !
    FRAGEN:
    Wie viele Bohnen benötigt man für 1 kg Kaffee? Wie viele Aromen enstehen beim Rösten? Wie viele Kaffeesorten bietet thomas kaffee an?                       5000 bis 7000 / 850 Aromen / 7
  2. ALLTAG: Bsp. Rauch Stefan, Roppen: Der fruchtbare Boden in Roppen wird für die Aussaat vorbereitet oder Biobauernhof, Griesserhof in Ötz: Kartoffelanbau, Obstbauer Wegleiter aus Haiming : Nützlinge werden „gepflegt“. Weinbauer Tangl aus Tarrenz etikettiert den Pinot Noirs und muss Müller Thurgau Reben nachsetzen (waren 2017 durch Frost un den damit verbundenen Schaden erfroren). Regina (Alpenwolf aus Leutasch) mäht bei Vollmond für die Naturprodukte  aus Heublumen. Kräuterwohl (Frau Senn, Imst) sammelt Brennesselblätter für ihre Naturprodukte.

Jugend steht auf Regionale Produkte

Kooperation mit der  Übungsfirma der HAK Imst

Die ÜFA moveIT GmbH wurde 2016 gegründet. Heuer sind 19 Mitarbeiter/innen beschäftigt und wenden dabei die erworbenen Kompetenzen (zB. in Deutsch beim Schriftverkehr mit anderen ÜFA’s) an. Das Geschäftsfeld umfasst den Handel mit IT-Produkten und einem zusätzlichen gesundheitsfördernden Produkt; zB. Ergonomische Maus (IT) und dazu für die Pausen ein Anti-Stress-Ball (move). Die fiktive Zusammenarbeit findet mit den österreichischen (ca. 1000 ÜFA’s in diesem Schuljahr) und europäischen ÜFA’s statt. Ein spezieller Schwerpunkt der ÜFA’s der Hak/s Imst ist die Mitwirkung an zusätzlichen realen Projekten (zB. Regional.tirol, Gestaltung Weihnachtspost, Betreuung Miteinnand-Ladele).

Vier Schüler stehen im Zeitraum Dezember 2017 bis Ende Mai 2018 als Projektteam zur Verfügung. In Summe sind in der Übungsfirma 19 SchülerInnen beschäftigt.

Siehe facebook/regional.tirol (Interviews der Schüler u.a. mit ihrem Lehrer, Was heißt Regionalität?, Analyse des Einkaufverhaltens in der Verwandtschaft, App Erstregisterierung  (Video),….), Umfrage zur Bedeutung von regionalen Produkten,

oder: Interviews Bsp. mit Verantwortliche für die Schulkanine (Auszug):

Regional.Tirol: Wie werden regionale Produkte bei den Schülern angenommen?

Martina Holzknecht: Den Schülern ist es mehr oder weniger egal woher die Produkte kommen bzw. ob diese regional sind. Dies hängt allerdings mit den kurzen Pause zusammen, da dadurch keine gute Möglichkeit besteht ein Gespräch bzw. eine Nachfrage zu starten.

Hier der Link zum Video

Alltag. Arbeit. Freude. Liebe. Anerkennung. Feier. Generationen pflegen.

Rechts: Fallbeispiel Steirerhof (Mieming), September 2017:

Anbei ein paar Fotos von unserer heutigen Heuarbeit. Unsere Hennen fressen auch sehr gerne das frische Heu. Anschließend gab’s eine tolle Heuschlacht mit Papa. Der Spaß ist auch nicht zu kurz gekommen.

Fallbeispiel Buttinger aus Tarrenz, September 2017:

oder: Einbindung  des Kindergartens in Roppen (Direktvermarkter Rauch aus Roppen)

Pressekonferenz, April 2017 und  Reaktionen

Generation Selfie will Natur und Landwirtschaft entdecken

Deutlich mehr als die Hälfte (59 %) der Befragten fühlt sich von der Zerstörung der Natur bedroht (Auszug)

Die Natur ist uninteressant, das Landleben langweilig, die Jagd überflüssig und Bäume fällen schlecht für den Wald – diese Vorurteile über Ansichten der „Generation Selfie“ müssen dringend revidiert werden. Denn die neue Studie „Fokus Natur-bildung“ zeichnet ein ganz anderes Bild: Kinder und Jugendliche fühlen sich wohl in der Natur, finden es spannend, sie auf eigene Faust zu entdecken und interessieren sich sehr für die Arbeit der Landwirte, Förster und Jäger. Allerdings kennen sie deren Aufgaben kaum, ebenso wenig wie die eigenen Möglichkeiten, Naturschutz zu betreiben. Außerschulische Lernangebote stellen eine große Chance dar, dies zu ändern.

Vor allem Freiheit (74 %) und Abenteuer (71 %), aber auch Stille (53 %) und Gesundheit (42 %) ver-binden junge Menschen mit Natur. Dort suchen sie Spaß und Action sowie einen Ausgleich zum Schulalltag (je 74 %). Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Fokus Naturbildung“ (Sommer 2017)

Schüler wollen Wald und Bauernhof erkunden
Eine überwältigende Mehrheit der Befragten will bei Schulbesuchen im Wald (77 %) oder auf dem Bauernhof (82 %), dass ihnen dort Menschen ihre Arbeit zeigen und erklären. Sie fänden es zudem interessant, selbst Hand anzulegen (je 71 %). Ein festes Programm sehen sie dabei eher als hinderlich an.

Für die Studie „Fokus Naturbildung“ hat das ECOLOG Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung Antworten von mehr als 1.000 Jungen und Mädchen im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren ausgewertet.

Studie als pdf:

170377_Broschure_Fokus_Naturbildung-Web150dpi

Jugend kocht und feiert gerne  –   Sie forschen zum Thema

Sie benötigen Unterrichtsmaterialien zum Thema ??

Bei Interesse kontaktieren sie mich unter: info@regional.tirol oder  info@oekozentrum.at. 4 Beispiele für Interessierte folgen:

  • Konsum, Lebensstil, Jugendkultur (Zentrum Politik Lernen in der Schule, polis aktuell Nr 9, 2008)
  • Wann ist Saison und wo liegt Region ? (Unterrrichtsmaterial für die Jahrgangsstufen 3-5, BÖLN, Ökologischer Landbau)
  • Regionale Lebensmittel – Lebensmittel aus der Region (Themenmodul aus der Verbraucherbildung, Verbraucherzentrale)
  • Link: as_gs_saison   Wann ist Saison und wo liegt Region ??

Lehrmittel zum herunterladen, Arbeitsblätter

Sie benötigen Unterrichtsmaterialien zum Thema ??

Milchrezepte

lehrmittel-milchrezept-ms-arbeitsblaetter-posten11-nl6-de

Geschenke aus der Küche

lehrmittel-geschenke-aus-der-kueche-ms-arbeitsblaetter-posten-11-nl6-de

Gemüse- und Früchtesaison

lehrmittel-gemuese-und-fruechtesaison-ms-arbeitsblaetter-posten7-nl4-de

Erährungs- und Essgewohnheiten

lehrmittel-ernaehrungsgewohnheiten-essgewohnheiten-ms-arbeitsblaetter-posten2-m1-de

Bauernalltag.

Fallbeispiel: Biohof Glatzl in Haiming (Oktober 2017)

Kürzlich traf man sich im Stadl des Biohof Glatzl aus Haiming zu eienr laten bäuerlichen Tätigkeit des „Tirggenausmachens“. Seit 1987 pflegt die Familie den Anbau von zwei alten Tiroler Maissorten:   den gelben Oberländer und den weißen Kemater. Bei dieser Arbeit werden die Tirggenkolben entflitscht und dann mit einem speziellen Knopf zusammen gebunden. Am nächsten Tag werden sie dann auf den Latten zum Trocknen  aufgehängt.


Fallbeispiel: Glatzl bei den Markttagen 2017
Überzeugte Kunden, dass REGIONALITÄT und höchste QUALITÄT zusammenstimmen muss.

 

Kulinarik am Tag der Regionalität an der LLA Imst.

Konzeptpapier VWA, 2017

Jeannine  ( 16 Jahre) und Lena (16 Jahre),  Bezirk Imst

Einleitung: Definition von regional

Eine Definition des Begriffes „REGIONAL“ ist nicht möglich. Bisher gibt es in Österreich dafür keine einheitliche Definition, unterschiedliche Interessensvertreter definieren diesen Begriff unterschiedlich. Ein Versuch, dafür Hauptkriterien aufzustellen, ist bisher gescheitert. Diese Unsicherheit gilt auch für die Kunden. Diese definieren REGIONAL ebenfalls sehr unterschiedlich. Für manche heißt regional ein Gebiet innerhalb von 50 Kilometer, für andere beinhaltet es ganz Österreich. Es kommt nicht auf die Umzäunung an, sondern auf das Sicherstellen von kurzen Produktionswegen. Wenn zum Beispiel ein Produzent seine Rohstoffe fünf Kilometer außerhalb des Umkreises, beziehen kann, dann ist das sinnvoller als der Einkauf bei einem Lieferanten am anderen Ende der Region. Hersteller versuchen, damit zu argumentieren, dass die Ware beispielsweise in der Region verpackt oder zusammengestellt wurde. Ein wirklich regionales Produkt sollte hingegen von Anfang bis Ende regional sein, Regionalität betrifft also den gesamten Wertschöpfungsprozess. Mehr ………….

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Unsere Landschaft riechen und schmecken.