Frankreich setzt im Rahmen seines Energiewende-Gesetzes eine klare Regelung – Ein Vorbild für weitere Länder.

Plastik überall. Warum nur, fragen sich viele. Ganz einfach: Es ist robust, preiswert und günstig in der Herstellung. Aber Plastik wird vor allem aus Erdöl hergestellt und nicht nur im Ozean belastet es die Umwelt, wenn es nicht ordnungsgemäß entsorgt wird.

Gerade wenn es eine große Party gibt oder wenn irgendwo unterwegs etwas gefeiert wird, dann gibt es auf einmal Berge von Müll: Plastikbesteck und Plastikgeschirr werden dann einfach nach dem Fest entsorgt.

Vehementer Nachteil: Unendlich viel Müll! Frankreich hat nun genug davon. Im Rahmen des französischen Energiewende-Gesetzes geht der Kampf gegen die Müllberge ins Finale: Bis 2020 sollen keine Plastikbecher und Plastikteller sowie kein Besteck mehr aus Plastik in den Handel kommen, im Notfall geht es auch mit biologisch abbaubaren Materialen, wenn man wirklich kein Geschirr von zu Hause mitnehmen will.

Frankreich hat bereits dickere Plastiksackerln verboten, ab dem nächsten Jahr geht es den dünneren Plastiksackerln für Obst und Gemüse etc. an den Kragen. Schritt drei ist Plastikgeschirr. Damit dürfte es in Zukunft endlich keine Plastikabfälle mehr an Frankreichs Küsten und auch an manchen Flüssen geben.

Die konsequente Vorgehensweise wird übrigens von einem Großteil der französischen Bevölkerung begrüßt.

(Quelle   oekonews.at. | holler 2016 )

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