2019:  Gründung der Lebensmittelkooperative in Imst

Private Konsumenten aus Imst und Umgebung organisieren sich regional in einem Gemeinnützigen Verein, zur Bildung einer Einkaufs-Kooperative gegenüber landwirtschaftlichen Direktvermarktern und Förderung der Beziehung zu heimischen Produzenten, sowie Wissensvermittlung zu allen Themen rund um gesunde, nachhaltige und faire Lebensmittelproduktion.

Die Lebensmittelkooperative ist der Zusammenschluss von Personen, die selbstorganisiert biologische Produkte direkt von lokalen Bauern, SB- Läden, Imkern etc. beziehen. In Imst nehmen 42 Direktvermarkter teil. Sie bieten über einen Onlineshop an die 280 Produkte an.

https://lebensmittelpunkt.tirol

FOLGENDE MASSNAHMEN werden u.a. für Mitglieder angeboten:

Einkaufsgemeinschaften                          Hofbesuche                        Monatlicher Stammtisch                      Kochabende

Imst, den 10.April 2019

NEUE SCHWERPUNKTE ab 2019

1 Beispiel:  Kulinarische Eventreihe und Outdoorküche

Direkt auf dem Feld eines Bauernhofes oder Weingutes dinieren und regionale Produkte von Spitzenköchen genießen.

In den meisten Fällen werden Lebensmittel in die Restaurantküchen geliefert –wir drehen  das Konzept einfach um und reisen einfach dorthin, wo Regionales und Saisonales produziert wird. Der lange, gedeckte Tisch wird auf dem Feld, dem Weingut oder dem Hof platziert, wo die Gäste von den natürlichen Ressourcen, die sich auch auf ihren Tellern wiederfinden, umgeben sind. So werden auch u.a. lokale Produzenten sehr gewürdigt.

Dabei erwartet die Gäste bei dem Dinner unter freiem Himmel ein spezielles Menü, das von ausgewählten regionalen Weinen begleitet werden kann. Kuriose Zutaten und überraschende Kombinationen werden mit einem besonderen Natur-Erlebnis kombiniert. An der langen Tafel finden an einem Abend bis zu 30 Gäste Platz.

Hautnah die Leistungen unserer Direktvermarkter erleben und die naturnahe Landschaft genießen. Ein Fest für alle Sinne! 

Apropos Fest… Eine tolle Idee für ein Geschenk. Es spricht auch nichts dagegen sich damit selbst zu beschenken

WEIN aus dem Gurgltal

 

Trauben gibt es auf der ganzen Welt, doch hier an der Bergstraß sind sie etwas Besonderes! Ihr könnt sie das ganze Jahr beim Wachsen beobachten und sehen was Winzer tun, damit sie groß und süß werden.

Im Winter schneidet der Winzer den Weinberg und bindet das restliche Rebholz an. Im Frühling steigt der Rebsaft an den ersten warmen Tagen auf und tropft aus den Schnittwunden. Man sagt: Die Reben bluten oder weinen.

Kurze Zeit später entfalten sich die Knospen und es zeigen sich erste Blätter. Im Juni folgen die winzigen Blüten
(siehe Zeichnung). Daraus entwickeln sich die Trauben.
Zunächst sind sie schrotkorngroß, dann erbsengroß. Lang-
sam quellen sie auf, tanken Wasser und Sonnenkraft, die
sie langsam goldfarben und durchscheinend macht. Im Gegenlicht kann man sogar die Adern in der Schale erkennen. Im August werden sie langsam weich und die Beeren der roten Rebsorten verfärben sich.

Der Rahmen für die KULINARIK PROJEKTE

Tourismusstrategie u.a. −      Nachhaltigkeit

−      Regionalität in der Kulinarik

−      Einbindung regionaler Kultur

−      Saisonale Struktur und Naturqualität

Landwirtschaft −      Verstärkter Dialog der Landwirtschaft mit der Bevölkerung.

−      Vertrauen bei der Bevölkerung gewinnen.

−      Wertschätzung für Menschen, Tiere, Natur, Lebensmittel

−      Verstärkung von Partnerschaften

−      Tierische Lebensmittel mit hohem Tierwohl

Vereinsziele  Allgemein −      Mehr gesunde, heimische Qualitätslebensmittel auf unsere Teller

−      Mehr regionale und saisonale  Lebensmittel in Gastronomie

−      Vernetzung von Landwirtschaft & Küche

−      höhere Wertschätzung heimischer Qualitätslebensmittel

−      Neue kulinarische Kreationen

−      Partnerschaften Gäste – Einheimische – Tiroler Küche

−      Genuss auf dem Teller kombiniert mit Ausflugszielen.

−      Alleinstellungsmerkmal und Geschichten für die Gäste.

−      Erweiterung von Kochkenntnissen und Fertigkeiten

−      Köche /innen informieren sich über regionale landwirtschaftliche Angebote

Kooperation mit  Übungsfirma der HAK Imst  (2017 und 2018)

Die ÜFA moveIT GmbH wurde 2016 gegründet. Heuer sind 19 Mitarbeiter/innen (4.Klasse)  beschäftigt und wenden dabei die erworbenen Kompetenzen (zB. in Deutsch beim Schriftverkehr mit anderen ÜFA’s) an. Das Geschäftsfeld umfasst den Handel mit IT-Produkten und einem zusätzlichen gesundheitsfördernden Produkt.

Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt:

  • Baumaktion (98 SchülerInnen der HAK konnten für die App gewonnen werden) – Die Übergabe der Bäume und Sträucher fand am  4.Juli an der HAK Imst statt (Siehe auch Pressebericht, re).
  • 8 Direktvermarkter konnten neu für die Homepage gewonnen werden
  • Interviews mit Eltern, Lehrer, Hausmeister, Buffetbetreiber der Schule,…
  • Ein Video über Erstregistrierung der App erarbeitet.
  • ORF-Aufnahme für  die Themenreihe „Mutter Erde“
  • 2 Pressegespräche

Generation Selfie will Natur und Landwirtschaft entdecken!

Deutlich mehr als die Hälfte (59 %) der Befragten fühlt sich von der Zerstörung der Natur bedroht.
Die Natur ist uninteressant, das Landleben langweilig, die Jagd überflüssig und Bäume fällen schlecht für den Wald – diese Vorurteile über Ansichten der „Generation Selfie“ müssen dringend revidiert werden. Denn die neue Studie „Fokus Natur-bildung“ zeichnet ein ganz anderes Bild: Kinder und Jugendliche fühlen sich wohl in der Natur, finden es spannend, sie auf eigene Faust zu entdecken und interessieren sich sehr für die Arbeit der Landwirte, Förster und Jäger. Allerdings kennen sie deren Aufgaben kaum, ebenso wenig wie die eigenen Möglichkeiten, Naturschutz zu betreiben. Außerschulische Lernangebote stellen eine große Chance dar, dies zu ändern.
Vor allem Freiheit (74 %) und Abenteuer (71 %), aber auch Stille (53 %) und Gesundheit (42 %) verbinden junge Menschen mit Natur. Dort suchen sie Spaß und Action sowie einen Ausgleich zum Schulalltag (je 74 %). Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Fokus Naturbildung“ (Sommer 2017)
Schüler wollen Wald und Bauernhof erkunden
Eine überwältigende Mehrheit der Befragten will bei Schulbesuchen im Wald (77 %) oder auf dem Bauernhof (82 %), dass ihnen dort Menschen ihre Arbeit zeigen und erklären.

Kinder und Jugendliche – forschen zum Thema

Bei Interesse kontaktieren Sie mich unter: info@regional.tirol oder info@oekozentrum.at.

Wann ist Saison und wo liegt Region

Milchrezepte

Geschenke aus der Küche

Gemüse- und Früchtesaison

Erährungs- und Essgewohnheiten

Der Weg zur Milch

WEITERE INFORMATIONEN UND BILDER:

Konzeptpapier
VWA 2017
Zeitungsartikel
Pressekonferenz