2019:  Gründung der Lebensmittelkooperative in Imst

Nachhaltige Lebensmittel auf Bestellung und immer im Lager. Die ökologischen und ökonomischen Zeichen im Bezirk Imst. Das MOTTO: Marketing, Logistik, Vertrieb und Digitalisierung effizient gestalten !

Private Konsumenten aus Imst und Umgebung organisieren sich regional in einem Gemeinnützigen Verein, zur Bildung einer Einkaufs-Kooperative gegenüber landwirtschaftlichen Direktvermarktern und Förderung der Beziehung zu heimischen Produzenten, sowie Wissensvermittlung zu allen Themen rund um gesunde, nachhaltige und faire Lebensmittelproduktion.

Die Lebensmittelkooperative ist der Zusammenschluss von Personen, die selbstorganisiert biologische Produkte direkt von lokalen Bauern, SB- Läden, Imkern etc. beziehen. In Imst nehmen 42 Direktvermarkter teil. Sie bieten über einen Onlineshop an die 300 Produkte an.

Projektleitung: Mag Gottfried Mair

Vereinsvorstand: Evelyn Gabl, Victor Gabl

https://lebensmittelpunkt.tirol

FOLGENDE MASSNAHMEN werden u.a. für Mitglieder angeboten:

Einkaufsgemeinschaften                          Hofbesuche                        Monatlicher Stammtisch                      Kochabende

Juni 2019: 60 Mitglieder werden gezählt; 40 Direktvermarkter sind aktiv dabei und Stammtisch mit Produktverkostung (Projekt HEUTRAUM) wurde durchgeführt. Zwei begleitende Projekte „Regionalität im Betagtenheim Weinberg in Imst“ und  „Kooperation mit Produktschule Oberland“ sind definiert und werden vorbereitet.

Juli 2019: Am 19.7. begann die Umsetzung des Kooperationsprojektes mit der  PRODUKTIONSSCHULE  TIROLER  OBERLAND. (mehr an Informationen erhalten sie gerne, schreiben Sie mir unter  info@regional.tirol). Themen der Kooperation sind: Kräuter, Design Taschen (MOTTO: Sei plastikfrei), der offene Bücherschrank.

24.August 2019: Große Bauernmarkt der Lieferanten in der SoFuZo Imst

15. Oktober: Produktpräsentation „KERNÖl aus Silz“

21.November: Wein aus Tarrenz – Sonne im Glas (Weinhof Tangl)

21.November: Pressegespräch im Betagtenheim Imst (Kooperationsprojektvorstellung und Präsentation des „KOCHBUCHES“)

So hieß es im April 2019

Zu bedenken: Regio-Förderung wurde dem neuen Verein aus nicht nachvollziehbaren Gründen untersagt; schwierige Rahmenbedingungen, hohe Unkosten.

2019: Regional, saisonal im Betagtenheim Imst – ein Vorzeigemodell

Allgemeines

Wir übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft, Region und Umwelt. Gesundheit, Fairness, Klimaschutz sind einige der Motive für unser Handeln.

Wir achten auf einen effizienten Einsatz aller Ressourcen und prüfen vor allen unternehmerischen Entscheidungen nicht nur die finanziellen Konsequenzen, sondern gleichzeitig auch die soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein theoretischer Begriff, sondern vielmehr die praktische Umsetzung vieler kleiner Schritte und Maßnahmen im Alltag.

Ein wichtiger Beitrag für „unsere“ Regionen
Wer Teil des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde bleiben will, muss auch seinen Beitrag zur Erhaltung und Förderung der regionalen Wirtschaft leisten. SeneCura nimmt diese Verantwortung gerne wahr und integriert ortsansässige Lieferanten und Dienstleister als Partner in den Tagesablauf der Häuser. Durch großteils hauseigene Küchen schaffen wir Arbeitsplätze für die Region und vermindern die Notwendigkeit an externer Zulieferung. Zusätzlich forcieren wir die Nutzung lokaler Ressourcen.

Nachhaltige Ernährung durch klimafreundliche Betagtenheime
In unseren Küchen setzen wir, wann immer möglich, auf saisonale und regionale Produkte von Partnern, die Nähe garantieren. So können wir ökologisch nachhaltig handeln, die regionale Wirtschaft unterstützen und gleichzeitig die Top-Qualität der verwendeten Zutaten, die auf jeden Teller kommen, sicherstellen.

Der Weg jedes Produktes führt durch verschiedene Umweltbereiche wie Einkauf, Transport, Angebot und Betrieb. Diesen Weg möchten wir auch weiterhin optimieren. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Partner wie regional.tirol und Verein Lebensmittelpunkt, u.a. das Thema Klimaschutz erfolgreich und verstärkt in einzelne Betriebsabläufe einzubinden.

Der Leiter Herr Tangl ist stolz darauf, qualitativ hochwertige Lebensmittel aus der Region verarbeiten zu dürfen, denn „Freude an gutem Essen und eine ausgewogene Ernährung sind der Schlüssel für Gesundheit und Wohlbefinden“, sagt Herr Tangl.

Ausgangspunkt

Mit dem Leiter des Betagtenheimes Imst, einem profunden Weinkenner und Direktvermarkter gibt es bereits seit Jahren über das Projekt regional.tirol guten Kontakt und eine gemeinsame Philosophie. jetzt ist es soweit; das gemeinsame Ziel: Möglichst viele regionale Lebensmittel in der Küche zu verwenden (Mai 2019).

Analysen, viele Kontaktaufnahmen, Kontaktgespräche, ausloten von Ressourcen und Lösungen, Vertrauensbildende Maßnahmen setzen und klare Rahmenbedingungen schaffen. Nach 4 Wochen war es soweit.  Neu im Produktsortiment werden

Milch, Joghurt (Normal- und Frucht-), Käsesorten, Nudeln, Essig, Eier, Kartoffeln, Sirup, Obst (Apfel, Birnen, Zwetschken), Gemüse und Kräuter aufgenommen. „Jetzt wird getestet und dann kommt der 2.Schritt, nämlich die Durchführung eines Tages der Regionalität  in jeder Woche“ so der Leiter des Betagtenheims. Gottfried Mair  von regional.tirol „Ein sehr sensibles Projekt, Kreativität in der „Küche bis zum Stockpersonal“, Offenheit beim Leiter und der Stadtgemeinde waren u.a. die Voraussetzungen für das Gelingen“. (01.Juli 2019)

Küchenpersonal und Herr Tangl

August 2019: Der 2.Schritt kann beginnen: Zwei Ziele werden definiert (Wöchenltiche Veranstaltung (Tag der Regionalität))

Oktober 2019: 5 KöchInnen und Mag Gottfried Mair werden nun den nächsten Schritt setzen „Die Herausgabe eines Kochbuches / Rezeptheftes bis Ende November“

November 2019: Das Kochbuch ist abgeschlossen. 72 Seiten, 54 Rezepte, viele Tipps und Informationen (zu Fußabdruck, Ernährung und CO2, Mischkultur etc.)

TT:  Pressemeldung   https://regional.tirol/wp-content/uploads/2019/11/TT.pdf

Presseartikel: Bezirksblätter

NEUE SCHWERPUNKTE ab 2020

1 Beispiel:  Kulinarische Eventreihe und Outdoorküche

und Landwirt trifft Gastronom

Direkt auf dem Feld eines Bauernhofes oder Weingutes dinieren und regionale Produkte von Spitzenköchen genießen.

In den meisten Fällen werden Lebensmittel in die Restaurantküchen geliefert –wir drehen  das Konzept einfach um und reisen einfach dorthin, wo Regionales und Saisonales produziert wird. Der lange, gedeckte Tisch wird auf dem Feld, dem Weingut oder dem Hof platziert, wo die Gäste von den natürlichen Ressourcen, die sich auch auf ihren Tellern wiederfinden, umgeben sind. So werden auch u.a. lokale Produzenten sehr gewürdigt.

Dabei erwartet die Gäste bei dem Dinner unter freiem Himmel ein spezielles Menü, das von ausgewählten regionalen Weinen begleitet werden kann. Kuriose Zutaten und überraschende Kombinationen werden mit einem besonderen Natur-Erlebnis kombiniert. An der langen Tafel finden an einem Abend bis zu 30 Gäste Platz.

Hautnah die Leistungen unserer Direktvermarkter erleben und die naturnahe Landschaft genießen. Ein Fest für alle Sinne! 

Apropos Fest… Eine tolle Idee für ein Geschenk. Es spricht auch nichts dagegen sich damit selbst zu beschenken

WEIN aus dem Gurgltal

 

Trauben gibt es auf der ganzen Welt, doch hier an der Bergstraß sind sie etwas Besonderes! Ihr könnt sie das ganze Jahr beim Wachsen beobachten und sehen was Winzer tun, damit sie groß und süß werden.

Im Winter schneidet der Winzer den Weinberg und bindet das restliche Rebholz an. Im Frühling steigt der Rebsaft an den ersten warmen Tagen auf und tropft aus den Schnittwunden. Man sagt: Die Reben bluten oder weinen.

Kurze Zeit später entfalten sich die Knospen und es zeigen sich erste Blätter. Im Juni folgen die winzigen Blüten
(siehe Zeichnung). Daraus entwickeln sich die Trauben.
Zunächst sind sie schrotkorngroß, dann erbsengroß. Lang-
sam quellen sie auf, tanken Wasser und Sonnenkraft, die
sie langsam goldfarben und durchscheinend macht. Im Gegenlicht kann man sogar die Adern in der Schale erkennen. Im August werden sie langsam weich und die Beeren der roten Rebsorten verfärben sich.

Der Rahmen für die KULINARIK PROJEKTE

Tourismusstrategie u.a. −      Nachhaltigkeit

−      Regionalität in der Kulinarik

−      Einbindung regionaler Kultur

−      Saisonale Struktur und Naturqualität

Landwirtschaft −      Verstärkter Dialog der Landwirtschaft mit der Bevölkerung.

−      Vertrauen bei der Bevölkerung gewinnen.

−      Wertschätzung für Menschen, Tiere, Natur, Lebensmittel

−      Verstärkung von Partnerschaften

−      Tierische Lebensmittel mit hohem Tierwohl

Vereinsziele  Allgemein −      Mehr gesunde, heimische Qualitätslebensmittel auf unsere Teller

−      Mehr regionale und saisonale  Lebensmittel in Gastronomie

−      Vernetzung von Landwirtschaft & Küche

−      höhere Wertschätzung heimischer Qualitätslebensmittel

−      Neue kulinarische Kreationen

−      Partnerschaften Gäste – Einheimische – Tiroler Küche

−      Genuss auf dem Teller kombiniert mit Ausflugszielen.

−      Alleinstellungsmerkmal und Geschichten für die Gäste.

−      Erweiterung von Kochkenntnissen und Fertigkeiten

−      Köche /innen informieren sich über regionale landwirtschaftliche Angebote

Kooperationen sind uns wichtig !!

1. Kooperation mit Produktionsschule Tiroler Oberland (2019)

Die Produktionsschule

Warum gibt es die Produktionsschule? 

Manche Jugendliche benötigen  nach Beendigung ihrer schullaufbahn etwas mehr Zeit und Unterstützung, um sich am Arbeitsmarkt zurecht zu finden. Als Ziel gilt es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, versäumte Basisiqualifikationen und Social Skills nachträglich zu erwerben sowie Ausbildungsmöglichkeiten kennen zu lernen und sich damit besser am Arbeitsmarkt zurecht zu finden. Die Produkttionschule wendet sich an Jugendliche von 15 bis 24 Jahren.

Inhalte der Kooperation:

Alles zu und um Kräuter, offene Bücherschrank. Taschenprojekt.

Planungsbeginn: Anfang Mai                              Umsetzungsbeginn: 19.Juli  2019            Jeden Freitag steht ein(e) Jugendlich(r) im Lager (Kramergasse 10, Imst)  und arbeitet anhand einer Checkliste (= Arbeitsaufträge wie Hilfe bei der Inventur, Reinigung, Temperaturmessung in der Tiefkühltruhe, Wartung der Bücher,….)  die einzelnen Punkte ab.

Willst du mehr wissen ??                                      Kontakt: info@regional.tirol

THEMEN: Kräuter, Taschen (upscaling)

Jeden Freitag ist TEA TIME !  Kräuter werden kostenlos verschenkt. Um interessante und nachhaltige Verpackungen zu kreiieren, wurden in der Produktionsschule von mehreren Jugendlichen im Rahmen eines Workshops Vorschläge erarbeitet und die originellsten Ideen weiter bearbeitet und bilden nun die Kräuterverpackungen.

2. Kooperation mit  Übungsfirma der HAK Imst  (2017 und 2018)

Die ÜFA moveIT GmbH wurde 2016 gegründet. Heuer sind 19 Mitarbeiter/innen (4.Klasse)  beschäftigt und wenden dabei die erworbenen Kompetenzen (zB. in Deutsch beim Schriftverkehr mit anderen ÜFA’s) an. Das Geschäftsfeld umfasst den Handel mit IT-Produkten und einem zusätzlichen gesundheitsfördernden Produkt.

Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt:

  • Baumaktion (98 SchülerInnen der HAK konnten für die App gewonnen werden) – Die Übergabe der Bäume und Sträucher fand am  4.Juli an der HAK Imst statt (Siehe auch Pressebericht, re).
  • 8 Direktvermarkter konnten neu für die Homepage gewonnen werden
  • Interviews mit Eltern, Lehrer, Hausmeister, Buffetbetreiber der Schule,…
  • Ein Video über Erstregistrierung der App erarbeitet.
  • ORF-Aufnahme für  die Themenreihe „Mutter Erde“
  • 2 Pressegespräche

Kooperationen sind uns wichtig !!

HTL und HAK Imst

Wissenschaftliche Arbeiten:

3 Diplomarbeiten(2017 und 2019) und 1 Bachelorarbeit (2018)

Diplomarbeit Oktober, 2019:

Das Regionalitätsbewusstsein der Tiroler bezüglich Lebensmittel am Beispiel der Marktgemeinde Telfs

Kinder und Jugendliche – forschen zum Thema

Bei Interesse kontaktieren Sie mich unter: info@regional.tirol oder info@oekozentrum.at.

Wann ist Saison und wo liegt Region

Milchrezepte

Geschenke aus der Küche

Gemüse- und Früchtesaison

Erährungs- und Essgewohnheiten

Der Weg zur Milch

WEITERE INFORMATIONEN UND BILDER:

Konzeptpapier
VWA 2017
Zeitungsartikel
Pressekonferenz