Unser täglich Brot: Zu gut für die Tonne!

Brot und Backwaren sind sehr beliebt, dennoch wird viel zu viel weggeworfen.

Etwa 15 Prozent des Lebensmittelabfalls in Privathaushalten machen Brot und Backwaren aus.

 

Tipps für knuspriges Gebäck

Knuspriges wie Brötchen behält in der Papiertüte seinen Biss, sollte aber innerhalb eines Tages gegessen werden. Im Brotkasten hält es länger, wird allerdings weich. Knuspriges kauft man also am besten nach Bedarf ein und friert Übriggebliebenes ein, bevor es trocken wird. Auch vom Auftauen lasch gewordenes Gebäck legt man direkt vor dem Essen auf den Toaster, so wird es wieder schön knusprig.

Faustregeln für Haltbarkeit

  • Dunkleres Brot hält länger als Weißbrot, das sich nur ein bis drei Tage im Brotkasten oder Tontopf aufbewahren lässt.
  • Roggen schlägt Weizen in Haltbarkeit: Weizenmischbrote halten nur drei bis fünf Tage, Roggenmischbrote fünf bis sieben Tage.
  • Vollkornbrot bleibt besonders lange lecker, bis zu neun Tage. Das lang haltbare, gesunde Brot mit den vielen Mineral- und Ballaststoffen erkennt man an seinem Namen, nicht an seiner Farbe. Nur was Vollkornbrot heißt, muss auch 90 Prozent Vollkornmehl enthalten. Eine dunkle Farbe hingegen kann Brot auch durch Karamellsirup oder Malz erhalten.

Tontopf und Essigwasser gegen Austrocknen und Schimmel

Es lohnt sich, einen Steingut- oder Tontopf anzuschaffen: Diese Behälter nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf und geben sie wieder an das Brot zurück, wenn es trocken zu werden droht. Das verringert auch die Gefahr für Schimmel. Ähnlich ist der Effekt von Brotkästen, die nicht luftdicht abschließen. Damit Schimmel keine Chance hat, sollte man den Brotbehälter regelmäßig mit Essigwasser säubern. Am besten stellt man das Brot übrigens auf die Schnittfläche, damit diese an der Luft nicht austrocknet. Der Kühlschrank eignet sich als Aufbewahrungsort nur bei hohen Raumtemperaturen. Denn im Kühlschrank wird Brot schnell altbacken.