Das Indianerbeet-die Mischkultur

Von indigenen Völkern Mittel-und Südamerikas stammt die Idee: Eine Kombination aus Mais, Bohnen und Kürbis.

Zur Idee:

Verschiedene, für die Ernährung der Indianer elementar wichtige Pflanzenarten werden miteinander kombiniert, sodass sie sich gegenseitig ergänzen und der Platz dabei optimal ausgenutzt werden kann. Die drei gewählten Pflanzen entsprechen ganz unterschiedlichen Wuchstypen, sodass sie weniger miteinander in Konkurrenz stehen vielmehr unterstützen sie sich gegenseitig.

 

Anbau

Alle drei Mischpartner sind frostempfindlich, daher ist ein warmer Platz erforderlich und eine Pflanzung nicht vor Mai zu empfehlen. Wenn Frost droht, sollte ein Vlies zur Hand sein, um die Pflanzen zu schützen.

April Vorbereitung der Fläche wie Boden lockern, Steinmehl auftragen, etc
Anfang Mai Pflanzung der vorgezogenen Maissetzlinge, auch eine Direktsaat ist möglich und sollte ab Mitte April erfolgen. Auf 10 maispflanzen kommen auf einen Quadratmeter – es ist auch möglich, alle 50 cm 3 Pflanzen zu gruppieren.
Ende Mai Wenn der Mais eine Höhe von mind. 20 cm  erreicht hat, werden um jede Pflanze herum 2-3 Bohnenkerne in den Boden gedrückt. Gleichzeitig wird ein Kürbis je m2 gepflanzt.
Ende Juni Bevor der Kürbis den ganzen Boden bedeckt, wird einmal das „Unkraut“ weggehackt oder gejätet.
Juli-August

Zunächst haben die Maispflanzen etwas Vorsprung, doch die Bohnen sind sehr wüchsig und ranken sich rasch an den Maisstängeln hoch. Der Kürbis wächst flach am Boden und fällt zunächst nicht sonderlich auf.