Dahoam ist dahoam – es schmeckt hervorragend

Zutaten für 4 Personen           Schwierigkeitsgrad: Leicht         C02-Emissionen: Gering

 

Zutaten:

350 g Kohl (wir nehmen Stangenkohl)

Salz, 2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen, 4 EL Öl

150 g Räucherspeck

150 ml Fleischbrühe

500 g Nudeln

1-2 EL Zitronensaft

Pfeffer

Frisch gemahlenen Parmesan

 

Zubereitung:

Den Kohl waschen, putzen und in Salzwasser ca 5 Minuten blanchieren. Anschließend abschrecken, abtropfen lassen und klein schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, beides fein hacken und in heißem Öl glasig anschwitzen.

Dann den Speck in Streifen schneiden und mitschwitzen. Kohl dazugeben und mit etwas Brühe ablöschen. Ca 10 Minuten dünsten. Nach Bedarf weitere Brühe ergänzen, die Flüssigkeit sollte jedoch am Garende fast vollständig verdampft sein. Die Nudeln im Salzwasser aldente kochen. Die Nudeln abtropfen lassen und unter den Kohl mischen. Mit Salz und evtl. Zitronensaft, Pfeffer abschmecken und mit Parmesan bestreut servieren.

Rezept von Andrea Braunsteiner

 

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Steckbrief: Stängelkohl

 

Es sind besonders die dezenten Bitterstoffe, die einen hohen Anteil an der gesundheitsfördernden Wirkung des Gemüses ausmachen:

  • Der etwas bittere Geschmack ist eine Folge der darin enthaltenen Polyphenole, die das Krebsrisiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch die Wahrscheinlichkeit einiger anderer chronischen Leiden vermindern können.
  • Darüber hinaus enthält Cime di Rapa in moderatem Umfang Glukosinolate, denen ebenfalls eine Krebs vorbeugende Wirkung nachgesagt wird.
  • Die weiterhin enthaltenen Mineralstoffe, Karotin und Vitamin C sind zusätzlich gesundheitsfördernd.
  • Der aromatische Stängelkohl enthält zudem den Nährstoff Sulforaphan, der ein Enzym stimuliert, das die Fettverbrennung im Organismus um ein Vielfaches steigern kann.

Quelle: Gesundleben, Zürich, SWISSBALM, 2016

Paprika und Kolumbus

Zutaten für 4 Personen                 Zubereitungszeit: ca 40 Minuten              CO2-Emsissionen: Sehr gering

Zutaten

1 kg rote Paprikaschoten

1 große Zwiebel

2-3 Knoblauchzehen

4 EL natives Öl

2 EL Tomatenmark

1 TL geräuchertes Paprikapulver

2 TL eselsüßes Paprikapulver

2 EL Balsamico Essig

500 ml Gemüsebrühe

2 kleine zweige Rosmarin

Salz

Pfeffer

Basilikumblätter

 

Zubereitung

Die Paprikaschoten putzen, waschen, halbieren, entkernen und in große Stücke scheiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken.

Das Öl in einem Topf erhitzen. Die Paprikastücke ca 8 Minuten braten, bis sie anfangen zu bräunen. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und kurz mit andünsten. Tomatenmark und beide Paprikapulver unterrühren und mit Balsamico Essig ablöschen. Dann die Gemüsebrühe dazu gießen. Die Rosmarinzweige dazugeben und aufkochen lassen. Zugedeckt 10 Minuten köcheln lassen, bis die Paprikastücke weich sind.

Die Rosmarinzweige herausnehmen. Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Mit dem Tomatensaft verrühren und vollständig abkühlen lassen.

Die kalte Suppe mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Mit Basilikumblätter garnieren.

 

Steckbrief: Paprika

Von mild-fruchtig bis scharf hat Paprika eine Vielfalt an Sorten zu bieten. Der Gemüsepaprika ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich und wird gerne roh geknabbert oder auch in der Küche verwendet. Auch Chilis werden immer beliebter. Der Paprikageschmack ist zum größten Teil auf ein ätherisches Öl zurückzuführen.

Fruchtpaprika (Gemüsepaprika) liefert besonders viel an Vitamin C. Zudem enthält er u.a. Carotinoide, die Vorstufen des Vitamin A, und Vitamin E. Chilis liefern u.a. Vitamin C, Vitamin E und Carotinoide. Die Farben der Paprika- und Chilifrüchte kommen durch Carotinoide und Anthocyane (sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe) zustande.

Übrigens: Der Ursprung der Paprika-Arten und -Sorten ist Mittel- und Südamerika, mit einem Verbreitungszentrum der Gattung im mittleren Südamerika (Brasilien und Bolivien). Der Ursprung der Kultivierung lag dabei je nach Art vermutlich in unterschiedlichen Regionen. Capsicum annuum wurde vermutlich in Zentral- oder Nordost-Mexiko domestiziert, die anderen Arten in Südamerika. Die erste schriftliche Erwähnung der Pflanzengattung stammt von der zweiten Fahrt Kolumbus’, während der der mitgereiste Arzt Diego Alvarez Chanca die Pflanze in einem Brief an die Auftraggeber der Reise erwähnte. Durch nach Europa mitgebrachte Früchte konnten schon bald in Spanien die ersten Pflanzen angebaut werden. Noch heute sind Paprika auch unter dem Namen „Spanischer Pfeffer“ bekannt.

 

Bild: www.bilder.tibs.at (Robert Mader)

Dahoam ist dahoam – auch etwas vom Besten im Herbst und Winter

 

Zutaten für 3 Personen                           CO2-Emissionen: Gering

 

Zutaten:

Sonnenblumenöl

500 g Lammschulter (in Würfeln geschnitten)

1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 Stück Ingwer

Salz, ca 12 getrocknete Pflaumen ohne Stein

2 EL flüssiger Honig, 300 g Joghurt

Schale von 1 Zitrone

 

Zubereitung:

Sonnenblumenöl in einem großen, schweren Topf erhitzen. Fleisch darin von allen Seiten anbraten, bis es etwas Farbe angenommen hat. Die in Streifen geschnittene Zwiebel, den klein gehackten Knoblauch und den klein gehackten Ingwer dazugeben. Nach Belieben würzen. Salzen und unter Rühren ca fünf Minuten lang alles dünsten.

Wasser dazu gießen, sodass das Fleisch gerade bedeckt ist. Topf abdecken, das Fleisch ca eine Stunde lang köcheln lassen. Etwas Wasser hinzugießen, falls das Fleisch am Topfboden anzusetzen droht. Schließlich Pflaumen in den Topf geben, das Ganze noch mal 30 Minuten lang schmoren. Zum Schluss Honig unterrühren und nachsalzen. Besonders gut schmeckt dazu auch eine aus Naturjoghurt und fein gehackter Zitronenschale zusammengerührte Soße.

Rezept von Elisabeth Raether. Danke.

 

Steckbrief: Schaffleisch

 

Das Schaf
In Österreich werden fast 400.000 Schafe gehalten.
Ca. 10 Rassen, von den mehr als 600 weltweit bekannten, leben in Österreich (großteils Milchschaf, Bergschaf und gekreuzte Merinoschaf).

Die Lammfleisch-Qualität
Je jünger das Lammfleisch, desto zarter ist es. In der Regel stammt Lammfleisch von Tieren, die mit maximal ca. 8 Monaten geschlachtet werden. Lammfleisch ist gesund (geringer Fettgehalt, viele Vitamine und Mineralstoffe).
Je artgerechter die Schafhaltung ist, desto besser ist die Fleischqualität. Der Geschmack des Fleisches unterscheidet sich durch die Jahreszeit (im Winter wird im Stall mit Getreide und Heu gefüttert (hoffentlich keine Kraftfutter-Mast!) im Sommer frisst das Schaf auf der Alm frische Kräuter und Gräser).

 

 

Dahoam ist dahoam – „An apple a day keeps the doctor away“ 

Portionen: 4 Personen               Schwierigkeitsgrad: Leicht umsetzbar

CO2-Emissionen: Sehr gering

Zutaten:

3 Eier

180 g Mehl

200 ml Milch

1 Prise Salz

1 EI Öl

4 Stück Äpfel

1 Teelöffel Zimt

evtl. mit 4 Portionen Vanillesauce oder Zwetschkenkompott

Zubereitung

Für gebackene Apfelringe die Eier aufschlagen, Milch, Mehl, Salz und Öl untermengen und alles zusammen zu einem glatten Teig durchrühren.

Die Äpfel schälen, entkernen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Fett in einem Kochtopf erhitzen. Die Apfelscheiben im Mehl wenden, durch den Teig ziehen und im Fett schwimmend goldgelb herausbacken.

Die Apfelscheiben abtropfen lassen und in Zimtzucker wälzen. Mit Vanillesauce servieren.

 

Steckbrief: Apfel

Der Apfel für Körper und Gesundheit
„An apple a day keeps the doctor away“ –  ganz wörtlich darf man den Spruch natürlich nicht nehmen, aber es steckt schon viel Wahres darin: bei nur 59 kcal/100 g ist der Apfel mit all seinen positiven Eigenschaften ein perfekter Diätbegleiter. Seine Ballaststoffe wirken verdauungsfördernd, cholesterinsenkend und blutzuckerregulierend. Das Kalium im Apfel sorgt für einen geregelten Wasserhaushalt im Körper und Eisen regt die Blutbildung an.

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Die süße Verführung…

Äpfel bereichern auch im Winter den Speiseplan

Bereits Eva wusste, dass es der Apfel in sich hat:

  • kalorienarm,
  • reich an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die die Widerstandskraft des Körpers stärken,
  • viel Pektin, das die Verdauung in Schwung bringt und Cholesterin senken kann und
  • Kalium, das unentbehrlich für den Nerven- und Muskelstoffwechsel ist.

Auch heute noch sind Äpfel hervorragend für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung geeignet. Als kleine Zwischenmahlzeit oder in einer Vielzahl an leckeren Gerichten von süß bis deftig. Durch die gute Lagerfähigkeit bestimmter Sorten sind wir auch im Winter gut mit dem heimischen Obst versorgt.

Tipps rund um die Lagerung der Äpfel: 

  • Lagern Sie Äpfel getrennt von anderen Obstsorten und Gemüse. Äpfel scheiden reichlich das Gas Ethylen aus, das die Reifung der anderen Früchte beschleunigt.
  • Am besten lassen sich Äpfel in Folienbeuteln mit Löchern in dunklen und kühlen Räumen lagern.
  • Zur Lagerung nicht geeignet sind z. B. folgende Apfelsorten: Alkmene, Gravensteiner, James Grieve, Klarapfel.

 

Dahoam ist dahoam – Wirsing im Winter

 

Für 4 Personen; Schwierigkeitsgrad:     ür jede(n)  leicht umsetzbar;

Arbeitszeit: ca 25 Minuten                   CO2-Emissionen: Sehr gering

Zutaten

1 Pkt. Blätterteig, (450 g = 10 Scheiben)
2 Karotte(n)
1/2 Kopf Wirsing, (ca. 450 g)
1 Stange Staudensellerie
1 Stange Porree
2 Schalotte(n)
2 EL Butter
1 Zehe/n Knoblauch
Paprikapulver
Salz und Pfeffer
150 g Schafskäse
1 Ei

1 Teelöffel Milch

Damit  Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

Zubereitung

Blätterteig nach Packungsanweisung auftauen lassen. Gemüse putzen. Karotten, Wirsing, Staudensellerie und Porree in feine Streifen schneiden.
Schalottenwürfel in Butter andünsten, Knoblauch darüber zerdrücken, das Gemüse dazugeben und ca. 5 Min. dünsten. Mit Paprika, Salz, Pfeffer abschmecken.
Schafskäse in Würfel schneiden und unter das Gemüse mischen.

Den Blätterteig überlappend zu einem Rechteck legen. Die Ränder festdrücken, die Füllung darauf verteilen. Dabei an den Seiten einen Rand von ca. 3 cm frei lassen. Die Teigkanten nach innen schlagen, den Strudel von der längeren Seite her aufrollen und mit der Nahtstelle nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die letzten Blätterteigscheiben in Streifen schneiden und den Strudel damit verzieren.

Eigelb mit Milch verrühren, Strudel damit bestreichen, Und nun im heißen Ofen bei 180° (Umluft 160°) 40-45 Min. backen.

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Steckbrief: Wirsing

Vitaminreich

Bsp. Vitamin C: Vitamin C ist vor allem im Winter wichtig, da es die Infektabwehr unterstützt und das Immunsystem stärkt. Der Gehalt an Vitamin C in Wirsing ist hoch, und mit einer großen Portion kann der Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen gedeckt werden.

Auch Folsäure und Kalium sind in größeren Mengen enthalten. Diese Inhaltsstoffe sind wichtig für die Zellbildung und Zellteilung sowie die Regulierung des Blutdrucks.

Zusätzlich stecken jede Menge sekundärer Pflanzenstoffe im Wirsing. Die antioxidative, antibakterielle und das Immunsystem stärkende Wirkung dieser Stoffe ist in der Ernährung als Mittel zur Gesundheitsprophylaxe von großer Bedeutung.

Dahoam ist dahoam – einfach und bekömmlich. Heimat ist Genuss.

 

Zutaten:  gilt für 4 Personen                   Gesamtzeit: ca 1 Stunde                Schwierigkeitsgrad: mittel-schwer

40 dag Mehl

1 Ei (von Freilandhennen)

1 EL Öl

Salz (aus Österreich)

Lauwarmes Wasser

 

Zubereitung:

Aus den Zutaten einen Nudelteig kneten, dünn ausrollen und Bandnudeln schneiden.

1/4 Liter Rahm. 1 Liter Wasser, Salz und Zieger aufkochen. Bandnudeln einkochen und mit brauner Butter abschmecken.

 

Das Rezept wurde von Margartea und Thomas Schiffmann zur Verfügung gestellt. Danke.

Damit  Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

CO2-Emissionen: Sehr gering

Steckbrief: Vollkorn oder nicht – das ist die Frage ??!!

 

Vollkorn ist – wie der Name schon sagt – das ganze, spelzfreie, keimfähige Samenkorn unterschiedlicher Getreidearten. Vollkornmehl ist mehlfein zermahlenes Vollkorngetreide. Vollkornmehl ist das in der Mühle staub- bis pulverförmig vermahlene Getreide. Je höher der Ausmahlungsgrad, desto reicher ist das Mehl an Vitaminen und Mineralstoffen.

Außerdem stecken im Vollkorn viele Ballaststoffe – das sind die nicht verwertbaren Kohlenhydrate. Diese quellen im Magen auf, vermitteln ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und schützen uns so vor ungewollten Heißhungerattacken. Aber sie können noch mehr: Ballaststoffe sollen auch die Darmmuskulatur anregen, Verstopfungen verhindern.

 

Bild: www.flickr.com (mrs.flax, 2015)

Dahoam ist dahoam – Je älter man wird, umso mehr Regionalität benötigt man !

 

Zutaten gelten für  4 Portionern

 

Zutaten:

Für den Germteig:

  • 500 g Vollkornmehl
  • 20 g Germ (1/2 Würfel)
  • 3 EL kalt gepresstes Öl
  • 1 TL Salz (aus Österreich)
  • 250 ml Wasser (lauwarm)

Für den Belag:

  • 200 g Speckwürfel
  • 250 g Zwiebel
  • 2 ELButter
  • 200 g Crème fraîche
  • Salz ( aus Österreich oder Meersalz)
  • Pfeffer (Vgl. Bohnenkraut)
  • Schnittlauch (zum Bestreuen)

Zubereitung (Kochdauer: ca 45 Minuten)

  • Für den Tiroler Flammkuchen zunächst Mehl mit fein zerbröckeltem Germ, Öl, Salz und lauwarmem Wasser in eine Schüssel geben. Mit der Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem schönen Teig verkneten. Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Diese dann mit Butter in einer Pfanne einige Minuten anbraten, bis sie Farbe bekommen.
  • Crème fraîche mit Salz und Pfeffer verrühren.
  • Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Den Germteig teilen und zu einen dünnen Fladen ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und jeden Fladen mit Crème fraîche bestreichen. Mit Zwiebel und Feinen Schinkenspeckstreifen  belegen.
  • Die Tiroler Flammkuchen im Backofen etwa 10 Minuten knusprig backen. Danach mit ein wenig Schnittlauch bestreuen und frisch servieren.

CO 2-Emissionen: Gering

Damit  Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

Bild: www.bilder.tibs.at (Franz Riegler)

 

Steckbrief: Vollkorn

Vollkorn ist – wie der Name schon sagt – das ganze, spelzfreie, keimfähige Samenkorn unterschiedlicher Getreidearten. Vollkornmehl ist mehlfein zermahlenes Vollkorngetreide. Vollkornmehl ist das in der Mühle staub- bis pulverförmig vermahlene Getreide. Je höher der Ausmahlungsgrad, desto reicher ist das Mehl an Vitaminen und Mineralstoffen.

Außerdem stecken im Vollkorn viele Ballaststoffe – das sind die nicht verwertbaren Kohlenhydrate. Diese quellen im Magen auf, vermitteln ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und schützen uns so vor ungewollten Heißhungerattacken. Aber sie können noch mehr: Ballaststoffe sollen auch die Darmmuskulatur anregen, Verstopfungen verhindern.

Zutaten und Zubereitung:

70 dag Roggenmehl

30 dag Brotmehl (alles in einer Schüssel mischen: nach Belieben können auch Walnüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne dazu gemischt werden)

1 Würfel Germ (Germ –in etwas warmen Wasser auflösen) in die Schüssel zum Mehl dazu geben und gehen lassen (dazu Mulde mache, nicht verrühren – nur mit Mehl von der Seite zudecken)

ca 15 Minuten rasten lassen – bis Bläschen entstehen,

dann mit 3 TL Salz, Kümmel und 1 Liter lauwarmes Wasser verkneten und den Teig gehen lassen bis die Masse sich ca. verdoppelt hat ( 45 -60 Minuten).

 

Einen Schöpfer (großer Löffel) in Wasser tauchen – dann jeweils aus dem Teig „kleine Vinschgerl „ aufs Blech setzen, 220 ° C Heißluft für ca. ½ Stunde – je nach Herd – immer nachschauen. Danke.

 

Das Rezept wurde von Judith (Bezirk Imst) zur Verfügung gestellt. Foto von Natalie Plank.

 

CO2-Emissionen. Sehr gering

 

Dass bei Frau Plank die Liebe durch den Magen geht, beweist auch folgendes Bild:

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Damit  Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

Dahoam ist dahoam – zwei Jugendliche (Jeannine (16 Jahre) und Lionel (8 Jahre) luden die Großfamilie zum Schölfeleressen ein.

Jeannine: “ Mir schmeckt das irrsinnig guat. Kommt auch alles vom Bauern in der Nähe von Imst“

Lionel „Ich esse die Erdäpfel mit der Schale und beim Essen wird da immer mehr geredet als sonst, das gefällt mir“

Aufgetischt wird:

Gekochte, heiße Erdäpfeln, die man mit Beilagen wie Käse, Speck, Topfen, Kiachln  etc. verspeist.  Auf einem Etikett könnte stehen „Genießet  die köstlichen Schmankerl und regionalen Spezialitäten, die von den Bauern und Bäuerinnen aus dem Bezirk hergestellt wurden“.

 

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Dahoam ist dahoam – Mieders und ein Festessen

Gebackene Grießknödel

 

Zubereitung: 1 Liter Milch aufkochen, ca. 160g Grieß einrühren, weiterrühren bis die Masse dick ist.

1 KL Salz, Petersilie und etwas geriebene Muskatnuss beifügen und erkalten lassen. 2-3 Eier, gut 1 Backpulver beifügen und durchkneten (Teig muss fest sein).

Mit 2 KL Knödel formen und im heißen Fett langsam schwimmend ausbacken (7-8 Min.). In heißer Suppe (Bouillon) servieren.

 

CO2-Emissionen: Sehr gering

Das Rezept  wurde von Jenny Ruesch vom Milcherhof zur Verfügung gestellt. Danke.

Damit  Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

Steckbrief: Grieß

Alle Grießsorten durchlaufen ein relativ aufwändiges Herstellungsverfahren. Die jeweiligen Getreidekörner (meist Weizen, aber auch andere Sorten) werden grob gereinigt, von Hand verlesen, geschält und erst dann mehrmals vermahlen. Je nach Ausmahlungsgrad teilt man das Getreideerzeugnis in fein, mittel und grob ein. Abhängig vom Ausgangsprodukt, kann Grieß weißlich, gelb oder gelblich-braun sein. Der Gesetzgeber schreibt einen Mehlanteil von weniger als einem Prozent und eine gleichmäßige Körnung vor.

Aus Weizen

In der Regel wird Grieß aus Hart- oder Weichweizen hergestellt. Hartweizengrieß hat die Eigenschaft, beim Kochen recht fest zu bleiben und ist darum sehr beliebt für die Herstellung von Pasta und anderen Teigwaren. Auch Aufläufe, Kroketten oder Klößchen gelingen mit dieser Sorte sehr gut.  Wie Getreide generell kann auch Grieß mit einem niedrigen Fettgehalt und einem hohen Protein- und Ballaststoffanteil punkten.