Zutaten für eine Springform (Durchmesser 26 cm)

 

200 g Grünkernschrot

250 ml Milch

4 Eier

80 g Butter

3 EL Honig

1 TL Zimt

1 Prise Meersalz

500 g Sauerkirschen

Fett für die Form

 

Zubereitung

Milch erhitzen, den Grünkern einrühren und abkühlen lassen. Die Eier trennen. Eigelb, Butter und Honig schaumig schlagen und mit den Gewürzen und der Grünkernmasse vermischen. Eiweiß zu Schnee schlagen und mit dem Schneebesen unterheben. Den Teig in eine gefettete Form füllen und mit den Kirschen belegen. Backen bei 200 Grad Celisus.

 

 

Gewürzpaste

Als Brühe in einem Risotto, aber auch zum Würzen von Gemüsepfannen.

Zutaten

3 Karotten

4 Stangen Staudensellerie

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Stange Lauch

1 Bund Petersilie

Salz

Zubereitung

Karotten schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Staudensellerie waschen und in Scheiben schneiden. Die Sellerieblätter hacken. Ebenso die Zwiebel und den Knoblauch. Lauch in schmale Ringe schneiden. Die Petersilie inclusive Stängeln grob hacken.

Das Gemüse jetzt abwiegen, um zu berechnen, wie viel Salz man benötigt. 12 g pro 100 g Gemüse.  Gemüse und Salz in einer Schüssel vermengen, 15 Minuten lang ziehen lassen. Es sollte dann etwas Wasser aus dem Gemüse getreten sein. Mit einem Pürierstab zu einer Paste mixen.

Die Schraubgläser zur Aufbewahrung sollten sterilisiert werden, also 10 Minuten lang in Wasser köcheln lassen. Die Paste einfüllen. Sie ist einige Monate lang haltbar.

Info | 4 Personen

35 min. Gesamtzeit

Leicht

Zutaten

125 g Dinkel mittelgrob geschrotet

1250 ml Gemüsebrühe

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

600 g Gemüse der Saison (z.B. eine Mischung aus Karotten, Petersilienwurzel, Fenchel)

1 kleine Dose Tomaten

2 Lorbeerblätter

2 TL Thymian

Salz

Pfeffer

1/2 Bund Petersilie glatt

4 Scheiben Brot

Zubereitung

1. Dinkelschrot in einem Topf erhitzen, bis er zu duften anfängt. Mit 1 l Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen. Bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
2. Inzwischen Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Gemüse waschen, putzen bzw. schälen und in ca. 2 cm kleine Stücke schneiden.
3. Schältomaten in der Dose grob zerkleinern. Mit Gemüse, Lorbeer, Thymian und übriger Gemüsebrühe zur Suppe geben und weitere 10–15 Minuten kochen lassen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. noch etwas Gemüsebrühe dazugießen.
4. Petersilie abbrausen, trocken schütteln, die Blättchen grob hacken und unter die Suppe rühren.
5. Brot im Toaster rösten und zur Suppe reichen.

 

Es ist nicht immer einfach, die richtige Menge Lebensmittel zu kaufen. Klar ist aber, dass die Ressourcen, die in weggeworfene Lebensmittel fließen, wenig sinnvoll eingesetzt worden sind. Hier deshalb eine Idee, was mit altem Brot angestellt werden kann, bevor es im Biomüll oder auf dem Kompost landet. Übrigens: wusstest du, dass in Wien täglich soviel Brot auf dem Müll landet, dass die Stadt Graz damit versorgt werden könnte?

Brotpudding

  • 200 g altbackenes Brot (gerieben)
  • 250 ml Milch
  • 70 g gemahlene Nüsse
  • 4 Eiklar
  • 3 EL Staubzucker
  • 70 g Butter
  • 50 g Staubzucker
  • 4 Eidotter
  • 70 g Kochschokolade (gerieben)

So geht’s

Das geriebene Brot mit der Milch übergießen, zudecken und so lange stehen lassen, bis es weich ist, dann die gemahlene Nüsse dazu geben.

Die Eiklar zu Schnee schlagen, während des Mixen nach und nach 3 EL Staubzucker zugeben.

In der Küchenmaschine die zimmerwarme Butter schaumig rühren und nach und nach die Eierdotter, Zucker, und die geriebene Schokolade unterrühren und das eingeweichte Brot und mit den Nüssen untermischen. Zum Schluss den Schnee mit einem Schneebesen unterziehen.

Die Masse in eine gut gefettete, mit Semmelbrösel ausgestreute Puddingform füllen. Die Form mit dem Deckel verschließen und in einen Topf mit kochendem Wasser setzen und 1 Std. garen. Auf eine Platte stürzen und mit Schokosauce übergießen.

Wir wünschen guten Appetit!

Zutaten für ca. 6 Personen

250 g Polenta
250 ml Sahne
750 ml Wasser
Oregano (5 frische Stiele oder 2 EL getrocknet)
3 Eier
200 g Cocktailtomaten
100 g Morzarella
100 g Taggiasca-Oliven (in Öl, ohne Kern – nach Belieben)
50 g Parmesan
Kräutersalz und Pfeffer
2 EL Pinienkerne
frischer Basilikum für die Deko

​Und so wird’s gemacht:

Wasser, Sahne und etwas Salz in einem weiten Topf aufkochen. Polenta einrühren und für ca. 8 Minuten köcheln lassen (dabei kräftig umrühren). Topf vom Herd ziehen und 5 Minuten quellen lassen. Eier einzeln unterrühren, Oliven unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten waschen und halbieren. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Parmesan fein reiben. Oregano waschen und abzupfen.

Polenta in eine Auflaufform geben und glatt streichen. Mit der Hälfte vom Oregano bestreuen. Mit den Tomatenhälften und dem Mozzarella belegen. Zum Schluss die Pinienkerne und den Parmesan darüber streuen. Bei 180 ° C im Ofen für ca. 20 Minuten backen. Wenn der Auflauf aus dem Ofen kommt mit frischem Basilikum und restlichen Oreganoblättern bestreuen.

Wow – Köstlich mit Kräuter-Joghurt Dipp und Erdäpfelsalat.

 

Zutaten:

1 Kohlkopf

1 mittelgroße Zwiebel

50 g Champignons

¼ Bund frische Petersilie

Salz, Pfeffer, getrocknete Majoran

2 EL Semmelbrösel für die Masse

1 Ei

2-3 EL Semmelbrösel zum Wälzen

Öl zum Herausbacken

 

Zubereitung:

Den Kohlkopf waschen, die Blätter abzupfen und kurz im Wasser aufkochen. Danach das Wasser wegleeren, so sind alle blähenden Inhaltsstoffe ausgewaschen. Die Blätter dann in Salzwasser zehn Minuten bissfest kochen. Anschließend kalt abschrecken, damit die Blätter schön grün bleiben, ausdrücken und klein hacken.

Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne anrösten. Champignons putzen, hacken und mitrösten. Die Masse mit fein gehackter Petersilie und 2-3 EL Semmelbröseln vermischen, mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken, dann etwas abkühlen lassen.

Danach ein ganzes Ei in die Masse unterrühren und daraus Handteller große Laibchen formen. Diese in den restlichen Semmelbröseln wälzen und in hitzebeständigem Öl langsam herausbacken.

WAHNSINN — 935 Kilokalorien       14 g Eiweiß    68 g Fett    68 g Kohelenhydrate

 

Zutaten für 3 Personen

30 g Karotten

113 g Grünkern geschrotet

11 g Sonnenblumenkerne

Pfeffer

Zucker

19 g Mehl

3 Brötchen

3/32 Lollo Rosso

38 g Gewürzgurken

34 g Porree

11ml Sonnenblumenöl

38 g Haferflocken

Salz

3/8 Zwiebel

75 ml Sonnenblumenöl

75 ml Barbecuesoße

1 ½ Tomaten

158 ml Mayonaise

 

Zubereitung

  1. 1. Möhren und Porree sehr klein schneiden, mit Grünkernschrot in 30 ml Sonnenblumenöl anschwitzen, mit 600 ml Wasser angießen und aufkochen. Sonnenblumenkerne und Haferflocken zugeben. Mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, Tomatenmark und Sojasoße abschmecken und die Masse auskühlen lassen.
  2. 2. Für die Grünkernburger Tomaten waschen, trocken tupfen und in Scheiben schneiden, Gewürzgurken in feine Scheiben schneiden. Aus der Grünkernmasse 8 Bratlinge formen, in 160 ml Sonnenblumenöl anbraten und etwas Farbe annehmen lassen.
  3. 3. Die Zwiebel in Ringe schneiden, in Mehl wenden und in einem kleinen Topf in 200 ml Sonnenblumenöl kross braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.
  4. 4. Brötchen halbieren, kurz antoasten, die untere Hälfte mit Barbecuesoße bestreichen. Lollo Rosso-Blätter, den heißen Bratling, Tomaten und Gewürzgurkenscheiben auflegen. Mit Barbecuesoße und Mayonnaise überziehen und mit Zwiebeln belegen, dann die obere Brötchenhälfte aufsetzen.

 

Quelle: Osnabrück, Mensa Studentenwerk                                      Foto: Colourbox.de

 

 

Info | für 4 Personen

40 min.              Gesamtzeit

Zutaten
Streusel

125 g Mehl

75 g Rohrzucker

90 g Butter kalt

 

Füllung

1 Apfel ca. 230 g

175 g Heidelbeeren

1 Zweig Rosmarin

1 EL Rohrzucker

1 EL Zitronensaft

 

Zubereitung

1. Backofen auf 200 °C vorheizen.
2. Mehl, Zucker und kalte Butter in einer Schüssel zu Streuseln verarbeiten.
3. Apfel waschen, entkernen und fein würfeln. Heidelbeeren waschen. Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und fein hacken.
4. In einer Schüssel Apfel, Heidelbeeren, Rosmarin, Rohrzucker und Zitronensaft miteinander vermischen und 2-3 Minuten ziehen lassen.
5. Apfel-Heidelbeer-Mischung auf vier hitzebeständige Gläser (à 290 ml) verteilen und mit den Streuseln bestreuen. Crumble im heißen Backofen auf mittlerer Einschubhöhe 20-25 Minuten goldbraun backen.

 

 

Rezept von Sabrina Sue Daniels

 

Info | 8 Stücke

120 min.

Gesamtzeit

Mittel

Zutaten
Teig

100 g Maisgrieß fein 

150 g Dinkelmehl Type 1050

etwas Mehl zum Ausrollen und für die Form

Salz

125 g Butter kalt, gewürfelt 

etwas Butter für die Form

1 Ei

Hülsenfrüchte zum Blindbacken

 

Füllung

200 g Karotten

300 g Rote alternativ Rote Bete und Gelbe Bete gemischt

2 Knoblauchzehen

150 g Ziegenfrischkäse

200 ml Milch

1 TL Thymianblättchen

4 Eier

Schwarzer Pfeffer

1 Handvoll Babyspinat

1 EL Zitronensaft

2 EL Olivenöl

Zubereitung
1. Für den Teig Grieß mit Mehl, 1 Prise Salz, Butter, 1 Ei und 1 EL kaltem Wasser zügig zu einem glatten Teig kneten. Teig abgedeckt 1 Stunde kalt stellen.
2. Backofen auf 200 Grad (Umluft 180) vorheizen. Boden einer Tarteform mit Butter fetten und mit etwas Mehl ausstäuben.
3. Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Kreis (ca. 35 cm) ausrollen. In die Form geben. Die Ränder leicht andrücken und überstehenden Teig begradigen. Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.
4. Mit Backpapier belegen und Hülsenfrüchte darauf schütten. Auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen. Backpapier mit Hülsenfrüchten entfernen und weitere 10 Minuten backen.
5. Inzwischen die Karotten und Rote Bete schälen und in möglichst dünne Scheiben hobeln. Knoblauch schälen und durchpressen. Mit dem Frischkäse, Milch, Thymian und 4 Eiern kräftig verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
6. Gemüse gleichmäßig auf dem Tarteboden verteilen. Mit der Eiermilch übergießen. Im Backofen auf der 2. Schiene von unten in 30–35 Minuten fertig backen. Vor dem Servieren auf Esstemperatur abkühlen lassen.
7. Spinat putzen. Mit Zitronensaft und Öl mischen. Mit etwas Salz würzen. Auf die Tarte geben und gleich servieren.
Tipp: Statt mit Spinat kann die Tarte auch mit Feldsalat, Radicchio oder anderen Salatsorten nach Geschmack belegt werden.

 

Einfach VEGAN

Zutaten

1 Liter Wasser

200 Gramm Kürbiskerne (ungeröstet und ungesalzen)

1 Passiertuch/Pflanzendrinkbeutel

Mengenangabe:

1 Portion

 

Zubereitung

Um einen Kürbiskerntopfen herzustellen, muss man zuerst selbst Kürbiskerndrink herstellen. Das gelingt folgenderweise:
Wasser und Kürbiskerne in einen Hochleistungsmixer geben. Alles gut vermixen. Anschließend in eine große Schüssel ein Nudelsieb hängen und das Pflanzendrinktuch hineingeben. Die Masse in den Beutel schütten und gut ausquetschen. In der Schüssel landet die Kürbiskernmilch.
Im Beutel bleibt der Kürbiskerntrester. Dieser ist sehr eiweißreich und kann beliebig weiterverarbeitet werden, z.B. gemeinsam mit Dinkelvollkornmehl zu Brot verbacken werden oder gemeinsam mit Hülsenfrüchten und Getreide in Laibchen verarbeitet werden.

Wie wird aus dem Kürbiskerndrink nun Kürbiskerntopfen?

Gib den Kürbisdrink in einen Topf. Nun bringe den Kürbiskerndrink auf niedriger Stufe zum leichten Köcheln (immer wieder mit dem Schneebesen leicht umrühren, damit sie nicht anbrennt). Für ca. 15-20 Minuten erhitzen und immer wieder mal umrühren (leicht köcheln/sieden lassen). Irgendwann flockt der Kürbiskerntopfen aus und es entstehen Stücke in der Milch. Sobald dies der Fall ist noch etwas Zeit geben (paar Minuten) und weiter ausflocken lassen. Nun wieder ein Sieb mit dem Pflanzendrinkbeutel in eine Schüssel geben und den Topfinhalt hineingießen. Vorsicht sehr heiß! Mit einem Kochlöffel die Flüssigkeit so gut wie wie möglich aus dem Beutel drücken oder besser warten, bis dieser etwas abgekühlt ist (dann kann ein Großteil der Flüssigkeit = Molke von alleine abtropfen und außerdem ist es dann einfacher mit den Händen zu arbeiten). Im Beutel erhält man den Kürbiskerntopfen, in der Schüssel landet die Molke.
Die Molke kann beliebig weiterverwendet werden (z.B. in Smoothies sehr lecker). Der Kürbiskerntopfen kann einfach so mit bspw. frischem Obst verfeinert genossen werden oder weiter zu Süßspeisen verarbeitet werden („Käsekuchen“, „Pancakes“, „Kaiserschmarrn“, „Topfenknödel“ etc.). Auch als pikanter Aufstrich macht er sich sehr toll (z.B. mit Schnittlauch, Salz, Pfeffer, etwas Knoblauch).

Quelle

Petra Frühwirth – vegane Diätologin