Der guate Abendbrottisch

 

Zutaten für 2 Personen

400 g Rote Bete

50 g Essiggurken

1 kleiner Apfel

150 ml saure Sahne

50 g Mayonnaise

2 EL Apfelessig

Salz

1 TL geriebener Meerrettisch (oder Meerrettich aus dem Glas)

 

Zubereitung

Die Roten Beten ungeschält in gesalzenem Wasser ca 45 Minuten lang gar kochen, bis sie weich sind. Etwas abkühlen lassen, danach schälen und in feine Würfel schneiden. Die Essiggurken fein hacken, den Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann fügt man saure Sahne, Mayonaise, Essig und Salz sowie Meerrettich hinzu, entweder aus dem Glas oder frisch gerieben. Anschließend alles gut vermengen.

Info | 4 Personen                    40 min Gesamtzeit

Zutaten

400 g Karotten

400 g Rosenkohl

Zwiebel

Knoblauchzehen

30 g Butter

1600 ml Gemüsebrühe

200 ml Sahne

Salz

Pfeffer

1,5 TL Zitronensaft

Karottengrün zum Bestreuen nach Belieben

 

Zubereitung

1.  Karotten putzen und in Scheiben schneiden. Rosenkohl putzen, waschen und grob hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
2. Jeweils 15 g Butter in zwei Töpfen zerlassen, jeweils die Hälfte der Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen zufügen und 3 Minuten anschwitzen.
3.  In einem Topf die Karotten, im anderen den Rosenkohl kurz mitanschwitzen und mit jeweils der Hälfte der Brühe aufgießen. Jeweils unter gelegentlichem Rühren 25 Minuten köcheln lassen.
4.   Sahne auf die Töpfe verteilen und 5 Minuten köcheln lassen. Jede Suppe fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
5.  Zum Servieren die beiden Suppen in Schalen füllen, sodass ein schönes Muster entsteht. Das geht gut mit zwei großen Suppenkellen. Nach Belieben mit gehacktem Karottengrün oder anderen Kräutern und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

 

 

 

Rezept und Foto: Maria Grossmann & Monika Schuerle

 

 

Winterzeit ist Eintopfzeit !

Zutaten

600 g mehlige Kartoffeln

40 g flüssige Butter

1 Eidotter

100 – 120 g Mehl

Salz, Muskatnuss

3 rote Zwiebeln

120 g Speck

etwas Balsamicoessig

scharfes Paprikapulver

Butter und Öl zum Braten

 

Zubereitung

Die Kartoffeln mit der Schale kochen, dann schälen und fein zerstampfen. Butter und Dotter unterrühren, die Masse salzen und den Muskat zufügen, dann nach und nach das Mehl einarbeiten. Es sollte ein fester, nicht sehr klebriger Teig entstehen. Diesen rund eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Die Zwiebeln in schmale Spalten schneiden. Die Kohlsprossen putzen, die Basis abschneiden, sodass man die äußeren 4-6 Blätter ablösen kann. Die verbleibenden Kohlsprossen „Kerne“ halbieren.

Den Kartoffelteig mit etwas Mehl zu Schupfnudeln wuzeln. In einer großen Pfanne ein wenig Butter und Öl erhitzen, darin die Nudeln goldbraun braten, anschließend warm halten.

 

In derselben Pfanne wieder ein wenig Öl erhitzen und die Zwiebeln anbraten. Die Kohlsprossenhälften dazugeben und durchrühren, dann mit ein wenig Balsamicoessig ablöschen und kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Paprika abschmecken, einen Schluck Wasser angießen. Mit geschlossenem Deckel rund 3 Min kochen lassen, bis die Kohlsprossen durch, aber innen noch leicht knackig sind. Dann die Blätter der Kohlsprossen unterheben und unter Rühren kurz mitkochen lassen.

Den Speck in Streifen schneiden und in einer kleinen Pfanne ohne Fett knusprig braten. Die Schupfnudeln vorsichtig unter die Zweibel-Kohlsprossenmischung heben und alles nochmal gut durchwärmen. Auf Teller verteilen und mit Speck bestreut servieren.

 

Alexandra Medwedeff

Info | 6 Personen

75 min., Gesamtzeit

 Zutaten

150 g Zwiebeln

50 g Walnüsse

1 Orange

30 g Äpfel (z.B. Elstar) getrocknet

30 g Physalis getrocknet

5 Stiele Zitronenthymian

1 Brötchen (ca. 60 g)

2 EL Bratöl

500 g Sauerkraut

2 EL Crème fraîche

Salz

Pfeffer

60 g Butter

300 g Filoteig 30 x 120 cm

600 g Pastinaken

1,5 EL Olivenöl

1,5 EL Sesam

4 EL Ahornsirup

 

Zubereitung

1. Ofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Zwiebeln klein würfeln, Walnüsse grob hacken. Orangen heiß abwaschen und 1/2 EL Schale abreiben. Äpfel und Physalis grob hacken, Zitronenthymianblätter abzupfen, Brötchen klein würfeln.
2. Bratöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Walnüsse und Brotwürfel darin goldbraun braten. Pfanne vom Herd nehmen. Äpfel, Physalis, Orangenabrieb und Zitronenthymian hinzufügen und zweimal durchschwenken.
3. Sauerkraut leicht ausdrücken. Mit Crème Fraîche vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen (Masse sollte nicht zu feucht sein).
4. Butter schmelzen, Filoteig in drei gleich große Stücke (30×40 cm) schneiden. Ein Teigstück auf ein Küchentuch legen, mit etwas geschmolzener Butter bepinseln, eine weitere Teigschicht darauf legen, wieder mit Butter bepinseln, und das dritte Teigstück darauf legen. Teig längs bis zur Hälfte mit der Zwiebel-Nuss-Brotmischung bestreichen. Sauerkraut gleichmäßig darauf verteilen, seitliche Teigränder ca. 4 cm einschlagen, Küchentuch anheben und den Strudel vorsichtig aufrollen. Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit der restlichen Butter bestreichen und ca. 25 Minuten im Ofen backen.
5.  Pastinaken schälen, längs vierteln und im Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten garen. Hitze erhöhen, Sesam und Ahornsirup dazugeben, 1–2 Minuten köcheln lassen, bis der Ahornsirup leicht karamellisiert.
6. Strudel aus dem Ofen nehmen und mit den Pastinaken servieren.

 

Rezept von Adam Koor

Foto    Ulrich Hoppe

Gewürzpaste

Als Brühe in einem Risotto, aber auch zum Würzen von Gemüsepfannen.

Zutaten

3 Karotten

4 Stangen Staudensellerie

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Stange Lauch

1 Bund Petersilie

Salz

Zubereitung

Karotten schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Staudensellerie waschen und in Scheiben schneiden. Die Sellerieblätter hacken. Ebenso die Zwiebel und den Knoblauch. Lauch in schmale Ringe schneiden. Die Petersilie inclusive Stängeln grob hacken.

Das Gemüse jetzt abwiegen, um zu berechnen, wie viel Salz man benötigt. 12 g pro 100 g Gemüse.  Gemüse und Salz in einer Schüssel vermengen, 15 Minuten lang ziehen lassen. Es sollte dann etwas Wasser aus dem Gemüse getreten sein. Mit einem Pürierstab zu einer Paste mixen.

Die Schraubgläser zur Aufbewahrung sollten sterilisiert werden, also 10 Minuten lang in Wasser köcheln lassen. Die Paste einfüllen. Sie ist einige Monate lang haltbar.

Info | 4 Personen

35 min. Gesamtzeit

Leicht

Zutaten

125 g Dinkel mittelgrob geschrotet

1250 ml Gemüsebrühe

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

600 g Gemüse der Saison (z.B. eine Mischung aus Karotten, Petersilienwurzel, Fenchel)

1 kleine Dose Tomaten

2 Lorbeerblätter

2 TL Thymian

Salz

Pfeffer

1/2 Bund Petersilie glatt

4 Scheiben Brot

Zubereitung

1. Dinkelschrot in einem Topf erhitzen, bis er zu duften anfängt. Mit 1 l Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen. Bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
2. Inzwischen Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Gemüse waschen, putzen bzw. schälen und in ca. 2 cm kleine Stücke schneiden.
3. Schältomaten in der Dose grob zerkleinern. Mit Gemüse, Lorbeer, Thymian und übriger Gemüsebrühe zur Suppe geben und weitere 10–15 Minuten kochen lassen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. noch etwas Gemüsebrühe dazugießen.
4. Petersilie abbrausen, trocken schütteln, die Blättchen grob hacken und unter die Suppe rühren.
5. Brot im Toaster rösten und zur Suppe reichen.

 

Der tolle Rührkuchen

 

Zutaten für eine 22 x 22 cm große Backform:

200 g Butter plus 50 g

5 Eiweiß

200 g Puderzucker

80 g Mehl

80 g gemahlene Mandeln

1 TL flüssiger Honig

3 große Äpfel (Bsp Boskop)

50 g Zucker

 

Zubereitung

200 g Butter würfeln, in einem Topf bei niedriger Hitze zergehen lassen, bis sie sich etwas dunkel färbt. Lauwarm werden lassen. Eiweiß steif schlagen. Puderzucker, Mehl, Mandeln, Honig und die flüssige Butter in die Schüssel geben und alles zu einem recht flüssigen Teig verrühren. Die Äpfel schälen und in schmale Schnitze scheiden.

Die restliche Butter mit dem Zucker in einer großen Pfanne erhitzen. 4 EL Wasser und dann die Äpfel hinzufügen. Etwa 10 Minuten lang unter Rühren garen, bis die Äpfel karamellisieren. Äpfel in die mit Backpapier ausgelegte Backform geben, den Teig darüber verteilen. Ca 30 Minuten lang bei 200 Grad Obere-/Unterhitze backen. Den Kuchen nach 20 Minuten mit Backpapier bedecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Es ist nicht immer einfach, die richtige Menge Lebensmittel zu kaufen. Klar ist aber, dass die Ressourcen, die in weggeworfene Lebensmittel fließen, wenig sinnvoll eingesetzt worden sind. Hier deshalb eine Idee, was mit altem Brot angestellt werden kann, bevor es im Biomüll oder auf dem Kompost landet. Übrigens: wusstest du, dass in Wien täglich soviel Brot auf dem Müll landet, dass die Stadt Graz damit versorgt werden könnte?

Brotpudding

  • 200 g altbackenes Brot (gerieben)
  • 250 ml Milch
  • 70 g gemahlene Nüsse
  • 4 Eiklar
  • 3 EL Staubzucker
  • 70 g Butter
  • 50 g Staubzucker
  • 4 Eidotter
  • 70 g Kochschokolade (gerieben)

So geht’s

Das geriebene Brot mit der Milch übergießen, zudecken und so lange stehen lassen, bis es weich ist, dann die gemahlene Nüsse dazu geben.

Die Eiklar zu Schnee schlagen, während des Mixen nach und nach 3 EL Staubzucker zugeben.

In der Küchenmaschine die zimmerwarme Butter schaumig rühren und nach und nach die Eierdotter, Zucker, und die geriebene Schokolade unterrühren und das eingeweichte Brot und mit den Nüssen untermischen. Zum Schluss den Schnee mit einem Schneebesen unterziehen.

Die Masse in eine gut gefettete, mit Semmelbrösel ausgestreute Puddingform füllen. Die Form mit dem Deckel verschließen und in einen Topf mit kochendem Wasser setzen und 1 Std. garen. Auf eine Platte stürzen und mit Schokosauce übergießen.

Wir wünschen guten Appetit!

Zutaten für ca. 6 Personen

250 g Polenta
250 ml Sahne
750 ml Wasser
Oregano (5 frische Stiele oder 2 EL getrocknet)
3 Eier
200 g Cocktailtomaten
100 g Morzarella
100 g Taggiasca-Oliven (in Öl, ohne Kern – nach Belieben)
50 g Parmesan
Kräutersalz und Pfeffer
2 EL Pinienkerne
frischer Basilikum für die Deko

​Und so wird’s gemacht:

Wasser, Sahne und etwas Salz in einem weiten Topf aufkochen. Polenta einrühren und für ca. 8 Minuten köcheln lassen (dabei kräftig umrühren). Topf vom Herd ziehen und 5 Minuten quellen lassen. Eier einzeln unterrühren, Oliven unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten waschen und halbieren. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Parmesan fein reiben. Oregano waschen und abzupfen.

Polenta in eine Auflaufform geben und glatt streichen. Mit der Hälfte vom Oregano bestreuen. Mit den Tomatenhälften und dem Mozzarella belegen. Zum Schluss die Pinienkerne und den Parmesan darüber streuen. Bei 180 ° C im Ofen für ca. 20 Minuten backen. Wenn der Auflauf aus dem Ofen kommt mit frischem Basilikum und restlichen Oreganoblättern bestreuen.