So duftet der Sommer

Zutaten:

Je 60 g Blätter von Orangenthymian und Salbei, 1kg Feinkristallzucker, 25 g Zitronensäure

 

Zubereitung:

1 Liter Wasser mit dem Zucker in einen Topf zum Kochen bringen und so lange köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Thymian- und Salbeiblätter in ein großes Glas geben, mit dem Sirup übergießen und die Zitronensäure dazugeben. Zugedeckt 3 Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen und den Ansatz einmal täglich gut durchrühren. Den Sirup abseihen und in sterilisierte Flaschen – mindestens zehn Minuten bei rd 100 HGrad Celsius im Backofen, Deckel in kochendem Wasser – abfüllen und sofort verschließen

Für 4 Personen
Gesamtzeit 30 Minuten

Zutaten

1/2 Bund Petersilie

1/2 Bund Koriander

50 g Erdnüsse roh

4 Maiskolben roh

40 g Butter

1/2 TL Paprikapulver

2 Limetten

Thymian zum Garnieren

 

Zubereitung

1. Petersilie und Koriander fein, Erdnüsse grob hacken. Alles miteinander vermengen.
2. Maiskolbenhalter links und rechts in die Kolben stecken. Kolben mit je ½ EL Butter bestreichen und über indirekter Hitze (siehe Tipp) 15–20 Minuten grillen. Die Kolben ab und zu wenden.
3. Die heißen Maiskolben mit der restlichen Butter bestreichen und in der Kräuter-Erdnussmischung wenden.
4. Zum Schluss mit Paprikapulver bestreuen und mit Limettenspalten servieren.
Tipp: Beim direkten Grillen wird das Grillgut über die Glut gelegt und dort kurze Zeit über hoher Temperatur gegart. Wichtig: Grillgut rechtzeitig wenden. Unter indirektem Grillen versteht man das Garen „neben der Glut“, also mit der Hitze, die von Kohle zur Seite abgegeben wird.

2 Personen,  20 Minuten Gesamtzeit

 

Zutaten

50 ml Rote-Bete-Saft milchsauer vergoren

100 g Himbeeren

2 EL Öl

1,5 TL Balsamico-Essig weiß

1 TL Schnittlauch gehackt

Salz

Pfeffer

4 EL Mandelblättchen

200 g Ziegenfrischkäse

250 g Wildkräutersalat der Saison

250 g grüner Spargel

1 EL Bratöl

 

Zubereitung

1. Saft, 50 g Himbeeren, Rapsöl und Essig fein pürieren. Schnittlauch hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
2. In einer Pfanne ohne Öl die Mandelblättchen goldbraun rösten. Auskühlen lassen und grob hacken.
3. Mit einem nassen Teelöffel sechs Nocken vom Ziegenfrischkäse abstechen und vorsichtig in den Mandelblättchen wälzen.
4. Wildkräutersalat waschen. Spargel von den holzigen Enden befreien und in grobe Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Spargel darin bei mittlerer Hitze, je nach Dicke der Stangen, 8 bis 10 Minuten bissfest anbraten.
5. Salat, Spargel, Himbeeren und Nocken auf zwei Salatschälchen verteilen, mit Dressing beträufeln und sofort servieren.

Wunder mit Lauch

Zutaten für 3 Personen

 

Brühe

3 Stangen Lauch

1 Stange Sellerie

1 Karotte

etwas Salz

6 schwarze Pfefferkörner

1 Lorbeerblatt

 

Für den Risotto

2 EL Öl

20 g Butter

Salz

150 g Risottoreis

90 gGorgonzola

schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Zunächst die Brühe vorbereiten. Den Lauch von Schmutz und Erde befreien, die dunkelgrünen Enden gründlich waschen. Zusammen mit einer Stange Sellerie und einer geschälten Karotte in etwa 1,5 Liter gesalzenem Wasser, in das man außerdem Pfefferkörner und Lorbeer gibt, etwa 20 Minuten lang bei geschlossenem Deckel köcheln lässt. Den hellgrünen Teil der Lauchstangen waschen, längs halbieren und in feine Ringe schneiden.

Öl und Butter in einem Topf erhitzen, die Lauchringe hineingeben, salzen, 1 bis 2 Kellen von der Brühe hinzugießen. Das ganze ca 15 bis 20 Minuten lang unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Temperatur garen, bis der Lauch weich ist und süßlich schmeckt.

 

Zur gleichen Zeit in einem anderen Topf den Reis ohne Fett einige Minuten lang rösten, umrühren, nicht anbrennen lassen, aber ein bisschen Farbe darf das eine oder andere Reiskorn annehmen. Dann kellenweise die Brühe dazugeben, jeweils einkochen lassen und dabei umrühren. Wenn der Reis gar ist und der Lauch weich, beides in einem Topf vermengen. Den Gorgonzola in kleine Würfel schneiden und in den heißen Risotto rühren. Zum Schluss noch Pfeffer dazugeben.

Zutaten:

200 g Mehl
100 ml Milch
100 ml Wasser
70 g Butter
3 Handvoll Blattspinat
3 Eier
1 Prise Muskatnuss gemahlen
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Butter zum Andünsten

 

Zubereitung

Milch, Wasser, Butter und Salz aufkochen lassen, von der Platte ziehen (Butter muss geschmolzen sein), gesamte Menge Mehl auf einmal unter Rühren mit einem Holzlöffel zugeben, rühren, bis sich der Teigkloß vom Topfrand löst, abkühlen lassen. Mit Hilfe eines Handmixers die Eier einzeln einarbeiten. Blattspinat waschen, trockenschleudern, bei Bedarf schneiden, in Butter andünsten, eher kräftig mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen, zum Teig geben und vermengen. Teig in einen Spritzsack mit breiter Tülle füllen oder mit Hilfe eines Löffels Krapferl formen (Backpapier), auf einem Blech bei 180°C (bis 200°C) Umluft 35-40 Minuten backen.

 

Bunter Reissalat

Zutaten:

Reis vom Vortag
25 dag Extrawurst
25 dag Gouda
versch. Gemüse:
1 roter Paprika, 1 gr. Zwiebel, etc. 1 1⁄2 Äpfel
Mayonnaise

Mayonnaise: Ei, Senf, Zucker, Essig, Salz, Pfeffer und Knorr-Aromat in einem hohen, schlanken Gefäß mit einem Stabmixer kurz aufschlagen und das Öl langsam einschlagen.

Zubereitung:

Extrawurst, Gouda, Gemüse und Äpfel klein schneiden und mit dem gekochten Reis vermischen.
Die Mayonnaise (selbst gemacht oder gekauft) einrühren und mind. 1 Stunde kühl ziehen lassen.

Mit Weißbrot oder Vollkornbrot servieren.

Gebackene Milch

Zutaten:

1 EL Butter
500 ml Milch
100 g Mehl
100 g Zucker
1/2 Vanilleschote od. Vanillezucker

2 Eier

100 g Semmelbrösel (von alten Semmeln)

125 ml Öl
Zimt und Zucker

 

Zubereitung:

Butter in einem Topf schmelzen, Milch dazu gießen.
Zucker, Mehl und die Vanille beigeben. Unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen einmal aufkochen lassen und den Topf vom Herd nehmen. 1 Ei einrühren.
Eine flache Auflaufform mit etwas Öl auspinseln und die Masse einfüllen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Die Masse am nächsten Tag in quadratische Stücke schneiden, das zweite Ei in einer Schüssel verquirlen, die Stücke darin wenden und mit den Semmelbröseln panieren.
Das Öl erhitzen und die Milchstücke von beiden Seiten goldgelb ausbacken. Auf einem schönen Teller anrichten und mit Zimt und Zucker bestreuen.

Pizza Calzone mit Cashew-Cream-Cheese

 

Zutaten:

1 Esslöffel Essig (Teig)

1 Packung Trockenhefe, 9 g (Teig)

1 Teelöffel Ahornsirup (Teig)

550 Gramm Dinkelmehl (Teig)

60 Gramm Maismehl (Teig)

1 Teelöffel Salz (Teig)

30 Gramm Olivenöl (Teig)

2 Dosen stückige Tomaten, 800 g (Tomatensoße)

6 Esslöffel Olivenöl (Tomatensoße)

4 Teelöffel Salz (Tomatensoße)

2 Teelöffel schwarzer Pfeffer (Tomatensoße)

4 Teelöffel Ahornsirup (Tomatensoße)

4 Knoblauchzehen (Tomatensoße)

1 getrocknete Tomate oder 3 TL Tomatenmark (Tomatensoße)

2 Teelöffel gesalzene Kapern (Tomatensoße)

2 Teelöffel getrockneter Oregano (Tomatensoße)

75 Gramm Cashewbruch über Nacht eingeweicht oder 10 Minuten in Wasser gekocht („Käse“)

100 Milliliter Soja-Pflanzendrink („Käse“)

1 1⁄2 Teelöffel Chiasamen („Käse“)

1 Teelöffel weißer Essig („Käse“)

35 Gramm neutrales Öl („Käse“)

1 Teelöffel Knoblauchpulver („Käse“)

1⁄2 Teelöffel Salz („Käse“)

1 Prise Kurkuma („Käse“)

3 Esslöffel Hefeflocken („Käse“)

100 Gramm Champignons, geviertelt (Füllung)

1 Zwiebel, fein gewürfelt (Füllung)

1 Brokkoli, in sehr kleine Röschen geteilt (Füllung)

1 Fenchenknolle, geviertelt (Füllung)

8 Stangen grüner Spargel, in Stücke geschnitten (Füllung)

 

 

Zubereitung:

Für den Teig 350 Milliliter lauwarmes Wasser mit Essig, Hefe und Ahornsirup verrühren. 10 Minuten ruhen lassen, bis die Mischung schäumt. Beide Mehle in eine Schüssel sieben und vermengen. Eine Mulde formen, die Flüssigkeit sowie Salz und Öl hineingeben und alles in etwa 10 Minuten zu einem homogenen Teig kneten. Eine Schüssel leicht einfetten, den Teig hineingeben, mit einem Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Für die Soße alle Zutaten bis auf den Oregano im Mixer glatt mixen. Anschließend mit Oregano in einem kleinen Topf etwa 20 Minuten sanft köcheln, bis etwa ⅓ der Flüssigkeit verkocht ist. Etwas abkühlen lassen. Während die Soße köchelt, für den »Käse« alle Zutaten im Mixer glatt pürieren. In eine beschichtete Pfanne geben und unter ständigem Rühren etwa 10 Minuten sanft köcheln, bis die Masse stark andickt. In eine Schüssel geben und in den Kühlschrank stellen.

Teig in 4 Teile teilen. 3 davon mit einem leicht feuchten Tuch bedecken, das restliche auf der bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz zu einem etwa 4 Millimeter dicken Kreis ausrollen. Dabei immer wieder den Teig drehen und leicht bemehlen, damit er nicht an Nudelholz und Arbeitsfläche klebt. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Ofen auf 250 °C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen. Wenn ein Brotbackstein vorhanden ist, diesen zum Aufheizen in den Ofen legen.

Auf dem Teigkreis etwas Tomatensoße verstreichen, dabei aber mindestens 4 Zentimeter Rand frei lassen. ¼ der Füllung auf die Tomatensoße geben und »Käse«-Flöckchen daraufsetzen. Mit Tomatensoße beträufeln. Die hintere Hälfte des Teigs nun vorsichtig nach vorn klappen, die Ränder gut zusammendrücken. Dabei darauf achten, dass so wenig Luft wie möglich eingeschlossen wird. Die Calzone nochmals mit Tomatensoße bestreichen. Mit den restlichen 3 Teigteilen ebenso verfahren und anschließend im Ofen in 8 bis 15 Minuten knusprig braun backen. Nach dem Backen 5 Minuten ruhen lassen, auf Teller geben und nach Belieben mit frischen Kräutern bestreut servieren.

Quelle: Vegan.at

Zutaten für 2 Personen

40 g Weißbrot
150 ml Milch
70 g Walnusskerne
1 Knoblauchzehe
4 Zweige Thymian
Salz und schwarzem Pfeffer

Zubereitung

Zunächst wird das Brot in etwa 1 cm große Stücke gerissen. Diese im Ofen bei 190 Grad Umluft ca 7 Minuten lang backen, die Stücke sollen goldbraun werden. Brotstücke dann in der Milch einweichen.
Walnüsse in der Pfanne ohne Fett ca 10 Minuten lang rösten. Die Milch aus den Brotstücken drücken und anschließend beiseitestellen. Das weiche Brot zusammen mit den Nüssen, der geschälten Knoblauchzehe, den Blättchen der Thymianzweige, Salz und Pfeffer mit einem Pürierstab glatt rühren. Schließlich die Milch in kleinen Schlucken dazu gießen, um die Masse geschmeidiger zu machen. Eventuell braucht man nicht die gesamte Menge der Milch.

Das Pesto mit Pasta, zu Tortellini, zu Gemüse oder zu gegrilltem Fleisch verwenden.

 

Von Elisabeth Raether