Du willst etwas Besonderes ??

 

Zutaten

1 kg Mehl

1 EL Salz

100 g Butter

½ Würfel Hefe /ca 20 Gramm)

5 dl Milch

1 Ei

 

Zubereitung

Mehl, Salz und Butter, in Stücke geschnitten, in eine Schüssel geben. In lauwarmer Milch aufgelöste Hefe und Ei beifügen, Masse zu glattem Teig kneten, mit feuchtem Tuch zudecken und etwa ums Doppelte aufgehen lassen (ca 1,5 Stunden).

Teig in vier gleiche Stücke teilen und zu gleichmäßigen, langen Strängen ausrollen. Je zwei Stränge zu Zöpfen flechten. Mit Ei bestreichen und wieder eine halbe Stunde in der Kühle stehen lassen. Nochmals mit Eigelb bestreichen und bei 200 Grad Celsius ca 45 bis 50 Minuten backen.

Tipp: Die Butter in einem Pfännchen schmelzen und die kalte Milch dazugießen – dann hat beides genau die richtige Temperatur, um mit der Hefe vermischt zu werden.

 

 

Bäurin Brigitte Knörr

Info | 4 Personen

30 min. Gesamtzeit

Leicht

Zutaten

250 g Sauerteigbrot altbacken

4 Zwiebeln

3 EL Butter

200 ml Weißwein

800 ml Gemüsebrühe

150 g Bergkäse kräftig, reif

1 TL Kümmelsaat

Salz

0,5 Bund Schnittlauch

100 ml Sahne oder Milch

Pfeffer

Zubereitung

1. Brot fein würfeln. Zwiebeln schälen, die Hälfte davon fein würfeln. 1,5 EL Butter in einem Topf schmelzen, Zwiebelwürfel darin glasig andünsten, Brotwürfel zugeben und kurz unter Rühren anrösten. Mit Wein und Brühe ablöschen, zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen.
2. Käse grob reiben und beiseitestellen.
3. Übrige Zwiebeln in Ringe schneiden. Restliche Butter in einer Pfanne schmelzen, Zwiebelringe zugeben und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Wenden goldbraun anrösten. Kümmel grob mörsern und mit etwas Salz zu den Zwiebelringen geben. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.
4. Zwei Drittel vom Käse in die Suppe geben und schmelzen lassen. Suppe mit dem Pürierstab mixen, bis sie eine dick-cremige Konsistenz hat. Mit Sahne, Salz und Pfeffer verfeinern.
5.  Suppe mit gebräunten Zwiebeln, restlichem Käse und Schnittlauch servieren.

 

Rosenkohl hat wohl seine Wurzeln in Belgien und den Niederlanden-aber er wird auch bei uns sehr geschätzt

 

Zutaten für 2 Personen

400 g Rosenkohl

2EL Walnusskerne

10 getrocknete Tomaten (in Öl)

1 Knoblauchzehe

4 EL bestes kalt gepresstes Öl

Salz, Pfeffer

1 EL Balsamicoessig

2 große Ziegenkäse-Taler (ca 100 g)

2 TL flüssigen Honig

172 TL getrockneter oder frischem Thymian

 

Zubereitung

Den Backofen auf 200 Grad (Ober und Unterhitze) vorheizen. Den Rosenkohl putzen, waschen und halbieren. Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze unter Rühren rösten, dann abkühlen. Die Tomaten abtropfen lassen und in Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen und grob hacken. Nüsse, Tomaten, Knoblauch, 3 EL Öl, 2 EL Wasser, Salz und Pfeffer mit dem Stabmixer fein pürieren. In einer Schüssel Rosenkohl und Pesto mischen, auf einem Backblech verteilen und auf der mittleren Schiene im Ofen 25 bis 30 Minuten garen. Herausholen, in einer Schüssel mit dem restlichen Öl und dem Essig mischen und etwas abkühlen lassen.

 

Den Backofengrill einschalten. Ein Stück Backpapier aufs Blech oder in eine Auflaufform legen und die Ziegenkäse-Taler daraufsetzen. Diese mit Honig beträufeln, mit Thymian bestreuen und unter dem backofengrill 5 bis 10 Minuten grillen, bis der Honig karamellisiert. Den Rosenkohlsalat noch einmal mit salz und Pfeffer abschmecken und den Ziegenkäse-Taler anrichten.

Mahlzeit !

 

 

Bild: Silvio Knezevic

 

Blumenkohl wird cremig, mild, weich, als wäre er aus Sahne.

 

Zutaten für 2 Personen

Regionales kalt gepresstes Öl

2 Knoblauchzehen

½ Blumenkohl (ca 250 g)

Salz

400 ml Wasser

150 g gemischte kurze Pasta (aus regionaler Produktion)

30 g Parmesan

schwarzer Pfeffer

1 TL Butter

 

 

Zubereitung

Den Boden eines Topfs mit Öl bedecken, Knoblauchzehen schälen und darin einen Augenblick lang erhitzen. Knoblauch entfernen. Den halben Blumenkohlkopf inclusive Strunk in schmale Streifen schneiden. Blumenkohl ins heiße Öl geben, salzen und kurz andünsten. Er sollte nicht braun werden.

Dann ca 400 ml Wasser dazugeben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze ca 15 Minuten lang garen, bis er weich ist. Den Blumenkohl grob pürieren und zwar so, dass einige Röschen erhalten bleiben..

Nun gibt man die Paste hinzu – am besten schmeckt es, wenn sie verschiedenen Formen hat, die ungefähr dieselbe Garzeit benötige. Das Ganze auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Pasta gar ist. Wie bei einem Risotto gießt man noch Flüssigkeit hinzu, in diesem Fall Wasser, sobald die Masse ansetzt, aber die Pasta noch nicht gar ist. Zum Schluss fügt man den fein geriebenen Parmesan hinzu, sehr viel schwarzem Pfeffer und ein bisschen Butter.

 

Von Elisabeth Raether

Foto Silvio Knezevic

Der guate Abendbrottisch

 

Zutaten für 2 Personen

400 g Rote Bete

50 g Essiggurken

1 kleiner Apfel

150 ml saure Sahne

50 g Mayonnaise

2 EL Apfelessig

Salz

1 TL geriebener Meerrettisch (oder Meerrettich aus dem Glas)

 

Zubereitung

Die Roten Beten ungeschält in gesalzenem Wasser ca 45 Minuten lang gar kochen, bis sie weich sind. Etwas abkühlen lassen, danach schälen und in feine Würfel schneiden. Die Essiggurken fein hacken, den Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann fügt man saure Sahne, Mayonaise, Essig und Salz sowie Meerrettich hinzu, entweder aus dem Glas oder frisch gerieben. Anschließend alles gut vermengen.

Info | 4 Personen                    40 min Gesamtzeit

Zutaten

400 g Karotten

400 g Rosenkohl

Zwiebel

Knoblauchzehen

30 g Butter

1600 ml Gemüsebrühe

200 ml Sahne

Salz

Pfeffer

1,5 TL Zitronensaft

Karottengrün zum Bestreuen nach Belieben

 

Zubereitung

1.  Karotten putzen und in Scheiben schneiden. Rosenkohl putzen, waschen und grob hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
2. Jeweils 15 g Butter in zwei Töpfen zerlassen, jeweils die Hälfte der Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen zufügen und 3 Minuten anschwitzen.
3.  In einem Topf die Karotten, im anderen den Rosenkohl kurz mitanschwitzen und mit jeweils der Hälfte der Brühe aufgießen. Jeweils unter gelegentlichem Rühren 25 Minuten köcheln lassen.
4.   Sahne auf die Töpfe verteilen und 5 Minuten köcheln lassen. Jede Suppe fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
5.  Zum Servieren die beiden Suppen in Schalen füllen, sodass ein schönes Muster entsteht. Das geht gut mit zwei großen Suppenkellen. Nach Belieben mit gehacktem Karottengrün oder anderen Kräutern und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

 

 

 

Rezept und Foto: Maria Grossmann & Monika Schuerle

 

 

Winterzeit ist Eintopfzeit !

Zutaten

600 g mehlige Kartoffeln

40 g flüssige Butter

1 Eidotter

100 – 120 g Mehl

Salz, Muskatnuss

3 rote Zwiebeln

120 g Speck

etwas Balsamicoessig

scharfes Paprikapulver

Butter und Öl zum Braten

 

Zubereitung

Die Kartoffeln mit der Schale kochen, dann schälen und fein zerstampfen. Butter und Dotter unterrühren, die Masse salzen und den Muskat zufügen, dann nach und nach das Mehl einarbeiten. Es sollte ein fester, nicht sehr klebriger Teig entstehen. Diesen rund eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Die Zwiebeln in schmale Spalten schneiden. Die Kohlsprossen putzen, die Basis abschneiden, sodass man die äußeren 4-6 Blätter ablösen kann. Die verbleibenden Kohlsprossen „Kerne“ halbieren.

Den Kartoffelteig mit etwas Mehl zu Schupfnudeln wuzeln. In einer großen Pfanne ein wenig Butter und Öl erhitzen, darin die Nudeln goldbraun braten, anschließend warm halten.

 

In derselben Pfanne wieder ein wenig Öl erhitzen und die Zwiebeln anbraten. Die Kohlsprossenhälften dazugeben und durchrühren, dann mit ein wenig Balsamicoessig ablöschen und kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Paprika abschmecken, einen Schluck Wasser angießen. Mit geschlossenem Deckel rund 3 Min kochen lassen, bis die Kohlsprossen durch, aber innen noch leicht knackig sind. Dann die Blätter der Kohlsprossen unterheben und unter Rühren kurz mitkochen lassen.

Den Speck in Streifen schneiden und in einer kleinen Pfanne ohne Fett knusprig braten. Die Schupfnudeln vorsichtig unter die Zweibel-Kohlsprossenmischung heben und alles nochmal gut durchwärmen. Auf Teller verteilen und mit Speck bestreut servieren.

 

Alexandra Medwedeff

Info | 6 Personen

75 min., Gesamtzeit

 Zutaten

150 g Zwiebeln

50 g Walnüsse

1 Orange

30 g Äpfel (z.B. Elstar) getrocknet

30 g Physalis getrocknet

5 Stiele Zitronenthymian

1 Brötchen (ca. 60 g)

2 EL Bratöl

500 g Sauerkraut

2 EL Crème fraîche

Salz

Pfeffer

60 g Butter

300 g Filoteig 30 x 120 cm

600 g Pastinaken

1,5 EL Olivenöl

1,5 EL Sesam

4 EL Ahornsirup

 

Zubereitung

1. Ofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Zwiebeln klein würfeln, Walnüsse grob hacken. Orangen heiß abwaschen und 1/2 EL Schale abreiben. Äpfel und Physalis grob hacken, Zitronenthymianblätter abzupfen, Brötchen klein würfeln.
2. Bratöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Walnüsse und Brotwürfel darin goldbraun braten. Pfanne vom Herd nehmen. Äpfel, Physalis, Orangenabrieb und Zitronenthymian hinzufügen und zweimal durchschwenken.
3. Sauerkraut leicht ausdrücken. Mit Crème Fraîche vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen (Masse sollte nicht zu feucht sein).
4. Butter schmelzen, Filoteig in drei gleich große Stücke (30×40 cm) schneiden. Ein Teigstück auf ein Küchentuch legen, mit etwas geschmolzener Butter bepinseln, eine weitere Teigschicht darauf legen, wieder mit Butter bepinseln, und das dritte Teigstück darauf legen. Teig längs bis zur Hälfte mit der Zwiebel-Nuss-Brotmischung bestreichen. Sauerkraut gleichmäßig darauf verteilen, seitliche Teigränder ca. 4 cm einschlagen, Küchentuch anheben und den Strudel vorsichtig aufrollen. Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit der restlichen Butter bestreichen und ca. 25 Minuten im Ofen backen.
5.  Pastinaken schälen, längs vierteln und im Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten garen. Hitze erhöhen, Sesam und Ahornsirup dazugeben, 1–2 Minuten köcheln lassen, bis der Ahornsirup leicht karamellisiert.
6. Strudel aus dem Ofen nehmen und mit den Pastinaken servieren.

 

Rezept von Adam Koor

Foto    Ulrich Hoppe