Dahoam ist dahoam ! — Maiskolben mit Paprika-Speck

Zubereitungszeit: ca 25 Minuten

Zutaten:                     für 4 Personen

4 Maiskolben

6 Tomaten

1 Paprika

100 g rote Zwiebel

100 Speck im Ganzen

4 EL Öl

50 g Bergkäse

2 EL Basilikumblätter

Salz, schwarzer Pfeffer (oder Bohnenkraut)

Damit Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

CO2-Emissionen: sehr gering

 

Zubereitung:

  1. Maiskolben putzen, ca 15 Minuten gar kochen und abtropfen lassen
  2. Tomaten vierteln, entkernen und nach Belieben kleiner scheiden. Paprika putzen und klein würfeln. Zwiebel schälen und in sehr feine Streifen schneiden. Speck grob würfeln. 1EL Öl in einer Pfanne erhitzen und den Speck darin knusprig braten. Herausnehmen und mit Zwiebel, Tomaten, Paprika und restlichem Öl (3 EL) mischen. Käse mit einem Sparschäler in Späne hobeln.
  3. Maiskolben anrichten und Paprika-Speck darauf verteilen. Mit gemahlenen Pfeffer (Bohnenkraut) und Salz bestreuen, mit Käse und Basilikum garnieren und servieren.

 

Steckbrief: Mais

Mais besteht zum größten Teil – nämlich zu rund 72 Prozent – aus Wasser.  Außer Wasser sind in dem Getreide Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate enthalten. Die Kohlenhydrate setzen sich unter anderem aus Glukose, Fructose und Saccharose zusammen. Am süßesten schmeckt Mais direkt nach der Ernte. Denn: Je länger er liegt, desto mehr Zucker wird in Stärke umgewandelt.

Daneben hat das Getreide aber noch viele weitere gesunde Inhaltsstoffe zu bieten. Es enthält Provitamin A, verschiedene B-Vitamine, Vitamin C sowie Vitamin E. Außerdem ist es auch reich an Mineralstoffen. Besonders erwähnenswert sind Eisen, Kalium, Kalzium, Natrium, Phosphor und Zink. Daneben sind in Mais außerdem auch essentielle Aminosäuren wie Leucin, Valin, Phenylalanin, Isoleucin und Threonin enthalten.

 

Foto: www.bilder.tibs.at

Dahoam ist dahoam ! – Jannis Gamroth (17 Jahre, Bezirk Imst) hat gekocht und unter dem Motto „Klimaschutz und regionale Lebenmsittel“ dieses Rezept gemeldet.

Er meint „Ich esse die Speckknödel sehr gerne während der Wintermonate an einem anstrengenden Skitag auf der Hütte“

Zutaten Speckknödel:

  • 350 g Knödelbrot
  • 200 ml Milch
  • 4 Eier
  • 100 g Tiroler Speck
  • 20 g Butter
  • 1 Stück Zwiebel
  • 1 KL Petersilie
  • Salz (aus Österreich)
  • Muskatnuss
  • 80 g Mehl

Damit Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

Kochdauer:   30 bis 60 min

Schwierigkeitsgrad: Einfach

CO2-Emissionen: Gering

 

Steckbrief   Zwiebel

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung – Zwiebel

Abführend, ableitend, antiseptisch (keimtötend), fördert den Auswurf, blutdrucksenkend, hilft bei Bronchialerkrankungen, harntreibend, hautreizend, herzstärkend, narbenbildend (wundheilend), stimulierend (anregend)

 

Zwiebelsirup gegen Husten

Zwiebelsirup

 Eine fein gehackte Zwiebel wird mit drei Esslöffel Zucker vermischt und mit einem Achtel Liter Wasser einige Minuten lang aufgekocht. Den Ansatz vier bis fünf Stunden stehen lassen, dann abseihen.

Von diesem Hustensaft nehmen die Patienten drei- bis fünfmal täglich ein bis zwei Teelöffel.

 

Das Ei – ein wahres Kraftpaket

Ob weiß oder braun, das Ei hat ordentlich Power unter der Schale und ist in seiner Zubereitung äußerst vielseitig. Zu Unrecht sind Eier in den letzten Jahren in den Verruf gekommen, den Cholesterinspiegel stark zu erhöhen. Mit ca. 230 mg Cholesterin ist ein Ei durchaus ein cholesterinreiches Lebensmittel. Studien zeigen jedoch, dass der Cholesterinspiegel bei gesunden Menschen nur im geringen Maß von außen beeinflusst werden kann. Eine Beschränkung des Eierkonsums auf 2 – 3 Eier pro Woche bei Menschen mit Fettstoffwechselstörungen ist durchaus sinnvoll. Gesunde Menschen können aber, im Hinblick auf ihren Cholesterinspiegel, ohne schlechtes Gewissen auch mehrere Eier pro Woche genießen. Vor allem wenn man bedenkt, dass Eier hochwertiges Eiweiß liefern, das der Körper zu 100 % in körpereigenes Eiweiß umbauen kann. Zudem enthalten Eier eine Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen, wie Vitamin A, B1 und B2 sowie Calcium, Phosphor und Eisen, die für einen reibungslosen Ablauf aller Körperfunktionen sorgen.

Tipps rund ums Ei:

  • Frischetest: Frische Eier bleiben in einem Glas Wasser am Boden. Ältere Eier steigen aufgrund der zunehmenden Luftkammern im Inneren des Eies nach oben.
  • Das Legedatum des Eies errechnet sich aus dem Mindesthaltbarkeitsdatum minus 28 Tage.
  • Eier aus Bayern erkennen Sie an der „09“ auf dem Eierstempel nach der Buchstabenkombination DE für Deutschland.
  • Eier möglichst frisch kaufen und kühl lagern.
  • Eier nicht abwaschen und abreiben, da dadurch die Ei-Oberhaut zerstört wird und Bakterien und Pilze in das Ei eindringen können.

Ihre Landfrauen im Bayerischen Bauernverband

Bayerischer Bauernverband

 

Dahoam ist dahoam !

 

Zutaten für 4 Personen

250 ml Milch

500 g griffiges Mehl und Mehl für die Arbeitsfläche

1 Würfel Germ

75 g Zucker (Honig als Alternative)

1 Packung Vanillezucker

1 Ei, 135 g Butter

2 Prisen Salz

1 TL geriebene Zitronenschale

500 g Apfelmus ( oder mehr)

Damit Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite

Zubereitungszeit: ca 40 Minuten (exklusive Geh- und Backzeit)

Schwierigkeitsgrad: leicht

CO2-Emisisonen:     gering

 

Zubereitung

Milch lauwarm erhitzen, Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte einer Mulde drücken. Germ in die Mulde bröckeln und mit 100 ml lauwarmer Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl vom Rand verrühren. Den Vorteig abdecken (an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen).

Restliche lauwarme Milch (150 ml), restlichen Zucker (ca 70 g), Vanillezucker, Ei. 75 g Butter in Flöckchen, Salz und Zitronenschale zum Vorteig geben. Zuerst mit den Knethaken des Mixers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig kräftig kneten. Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Eine ovale Auflaufform mit Butter einfetten. Den Teig auf wenig Mehl zu einer Rolle formen und in 12 gleich große Stücke schneiden. Jedes Teigstück zu einer Kugel rollen und die Teigkugeln nebeneinander in die Form setzen. Abgedeckt ca 30 Minuten gehen lassen, bis die Kugeln ihr Volumen verdoppelt haben.

Backrohr auf 200 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze, 180 Grad) vorheizen. Restliche Butter (60 g) zerlassen, lauwarm abkühlen lassen und über die Buchteln gießen. Auf mittlerer Schiene 25 bis 30 Minuten goldbraun backen.

 

Steckbrief  Zucker

 

Der europäische Durchschnittsbürger bringt es auf rund 40 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr.

Alle paar Wochen kommt ein Kilogramm dazu

40 Kilogramm Zucker pro Jahr entsprechen pro Person einem Zuckerverbrauch von etwa 37 Zuckerwürfeln am Tag. 37 Zuckerwürfel bringen Ihnen fast 600 zusätzliche Kalorien.

Wenn Sie diese 600 Kalorien nicht auch tatsachlich wieder verbrennen, wie beispielsweise im Sport oder bei körperlicher Arbeit, dann schlagen diese zusätzlichen Kalorien nach nur einigen Wochen mit einer Gewichtszunahme von 1 Kilogramm zu Buche.

 

Zucker schafft Vitamin- und Mineralstoffmangel

Da mit dem Zucker also weder Vitamine noch Mineralien oder Ballaststoffe eintreffen, muss sich der Körper die zur Verarbeitung des Zuckers erforderlichen Begleitstoffe aus seinen eigenen Vorräten holen.

Schon 1957 bezeichnete Dr.William Coda Martin  den Zucker in einem Artikel für die Michigan Organic News als ein Gift, dem es an Lebenskraft, Vitaminen und Mineralien mangele:

„Was übrig bleibt sind pure, raffinierte Kohlenhydrate. Eine unvollständige Umwandlung von Kohlenhydraten führt zur Bildung giftiger Stoffwechselprodukte (wie zum Beispiel der Brenztraubensäure)“. Heute ist diese Aussage nicht weniger aktuell.

 

Zutaten: 4kg Früchte und  Zucker          Arbeitszeit: ca 60 Minuten                      CO2 Emissionen. Gering

 

Zubereitung:

Die reifen, sauberen Früchte gibt man in einen Entsafter und kocht die Früchte für ca. 1 Stunde bis sich der Saft bildet. Den 1 Liter  Saft noch einmal zu den Früchten geben und erneut mitkochen lassen.

Der gewonnene Saft wird gemessen und mit Zucker verrührt. Auf 1 Liter Saft rechnet man 450 – 500 g Zucker. Den Saft mit dem Zucker bei starker Hitze einmal aufkochen und danach abschäumen, anschließend den heißen Saft in saubere, sterile Flaschen füllen und  den Verschluß mit Weingeist (anzünden) verschließen.

Kleiner Garten Tipp: Werden die Früchte bei abnehmenden Mond in einem Fruchtzeichen (Widder, Löwe und Schütze) geerntet bzw. verarbeitet, bleibt das Aroma, der Geschmack und die empfindlichen Vitamine erhalten. Höhere Haltbarkeit!

 

Dieses Rezept wurde von Frau Michaela Burger (aus dem Bezirk Imst) zur Verfügung gestellt. Danke.

Dahoam ist dahoam !  Das Rezept wurde von Niclas Höllrigl ( 18 Jahre, Bezirk Imst) ausprobiert und er erläutert „Der süß – herbe Geschmack, die leuchtende Farbe und die regionalen Lebensmittel machen meine Kürbissuppe zu einem hervorragenden Begleiter durch den Herbst“. Deshalb habe ich sie als mein Lieblingsrezept ausgewählt.

 

Zubereitungszeit: 30 Minuten. Zutaten gelten für  4 Personen

Zutaten

  • 1 Zwiebel, fein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 kleiner Hokkaidokürbis
  • 1 Liter Gemüsesuppe
  • 1/16 l Schlagobers
  • 1 EL Öl
  • Kräutersalz, Pfeffer oder Lorbeerblatt oder Kümmel
  • Zum Servieren: Petersilie und Kürbiskernöl

Damit Ihnen die Auswahl leichter fällt: Saisonkalender auf der Webseite

Zubereitung

Kürbis waschen und mit der Schale in grobe Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch im Öl anschwitzen, Kürbiswürfel dazugeben und kurz andünsten.

Mit Gemüsesuppe aufgießen, ca. 20 Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen. Die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren.

Mit einer Prise Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer Petersilie und einem Schuss Kürbiskernöl garnieren.

 

Foto: www.flickr.com