Info | 6 Personen

75 min., Gesamtzeit

 Zutaten

150 g Zwiebeln

50 g Walnüsse

1 Orange

30 g Äpfel (z.B. Elstar) getrocknet

30 g Physalis getrocknet

5 Stiele Zitronenthymian

1 Brötchen (ca. 60 g)

2 EL Bratöl

500 g Sauerkraut

2 EL Crème fraîche

Salz

Pfeffer

60 g Butter

300 g Filoteig 30 x 120 cm

600 g Pastinaken

1,5 EL Olivenöl

1,5 EL Sesam

4 EL Ahornsirup

 

Zubereitung

1. Ofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Zwiebeln klein würfeln, Walnüsse grob hacken. Orangen heiß abwaschen und 1/2 EL Schale abreiben. Äpfel und Physalis grob hacken, Zitronenthymianblätter abzupfen, Brötchen klein würfeln.
2. Bratöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Walnüsse und Brotwürfel darin goldbraun braten. Pfanne vom Herd nehmen. Äpfel, Physalis, Orangenabrieb und Zitronenthymian hinzufügen und zweimal durchschwenken.
3. Sauerkraut leicht ausdrücken. Mit Crème Fraîche vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen (Masse sollte nicht zu feucht sein).
4. Butter schmelzen, Filoteig in drei gleich große Stücke (30×40 cm) schneiden. Ein Teigstück auf ein Küchentuch legen, mit etwas geschmolzener Butter bepinseln, eine weitere Teigschicht darauf legen, wieder mit Butter bepinseln, und das dritte Teigstück darauf legen. Teig längs bis zur Hälfte mit der Zwiebel-Nuss-Brotmischung bestreichen. Sauerkraut gleichmäßig darauf verteilen, seitliche Teigränder ca. 4 cm einschlagen, Küchentuch anheben und den Strudel vorsichtig aufrollen. Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit der restlichen Butter bestreichen und ca. 25 Minuten im Ofen backen.
5.  Pastinaken schälen, längs vierteln und im Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten garen. Hitze erhöhen, Sesam und Ahornsirup dazugeben, 1–2 Minuten köcheln lassen, bis der Ahornsirup leicht karamellisiert.
6. Strudel aus dem Ofen nehmen und mit den Pastinaken servieren.

 

Rezept von Adam Koor

Foto    Ulrich Hoppe

Gewürzpaste

Als Brühe in einem Risotto, aber auch zum Würzen von Gemüsepfannen.

Zutaten

3 Karotten

4 Stangen Staudensellerie

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Stange Lauch

1 Bund Petersilie

Salz

Zubereitung

Karotten schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Staudensellerie waschen und in Scheiben schneiden. Die Sellerieblätter hacken. Ebenso die Zwiebel und den Knoblauch. Lauch in schmale Ringe schneiden. Die Petersilie inclusive Stängeln grob hacken.

Das Gemüse jetzt abwiegen, um zu berechnen, wie viel Salz man benötigt. 12 g pro 100 g Gemüse.  Gemüse und Salz in einer Schüssel vermengen, 15 Minuten lang ziehen lassen. Es sollte dann etwas Wasser aus dem Gemüse getreten sein. Mit einem Pürierstab zu einer Paste mixen.

Die Schraubgläser zur Aufbewahrung sollten sterilisiert werden, also 10 Minuten lang in Wasser köcheln lassen. Die Paste einfüllen. Sie ist einige Monate lang haltbar.

Info | 4 Personen

35 min. Gesamtzeit

Leicht

Zutaten

125 g Dinkel mittelgrob geschrotet

1250 ml Gemüsebrühe

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

600 g Gemüse der Saison (z.B. eine Mischung aus Karotten, Petersilienwurzel, Fenchel)

1 kleine Dose Tomaten

2 Lorbeerblätter

2 TL Thymian

Salz

Pfeffer

1/2 Bund Petersilie glatt

4 Scheiben Brot

Zubereitung

1. Dinkelschrot in einem Topf erhitzen, bis er zu duften anfängt. Mit 1 l Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen. Bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
2. Inzwischen Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Gemüse waschen, putzen bzw. schälen und in ca. 2 cm kleine Stücke schneiden.
3. Schältomaten in der Dose grob zerkleinern. Mit Gemüse, Lorbeer, Thymian und übriger Gemüsebrühe zur Suppe geben und weitere 10–15 Minuten kochen lassen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. noch etwas Gemüsebrühe dazugießen.
4. Petersilie abbrausen, trocken schütteln, die Blättchen grob hacken und unter die Suppe rühren.
5. Brot im Toaster rösten und zur Suppe reichen.

 

Der tolle Rührkuchen

 

Zutaten für eine 22 x 22 cm große Backform:

200 g Butter plus 50 g

5 Eiweiß

200 g Puderzucker

80 g Mehl

80 g gemahlene Mandeln

1 TL flüssiger Honig

3 große Äpfel (Bsp Boskop)

50 g Zucker

 

Zubereitung

200 g Butter würfeln, in einem Topf bei niedriger Hitze zergehen lassen, bis sie sich etwas dunkel färbt. Lauwarm werden lassen. Eiweiß steif schlagen. Puderzucker, Mehl, Mandeln, Honig und die flüssige Butter in die Schüssel geben und alles zu einem recht flüssigen Teig verrühren. Die Äpfel schälen und in schmale Schnitze scheiden.

Die restliche Butter mit dem Zucker in einer großen Pfanne erhitzen. 4 EL Wasser und dann die Äpfel hinzufügen. Etwa 10 Minuten lang unter Rühren garen, bis die Äpfel karamellisieren. Äpfel in die mit Backpapier ausgelegte Backform geben, den Teig darüber verteilen. Ca 30 Minuten lang bei 200 Grad Obere-/Unterhitze backen. Den Kuchen nach 20 Minuten mit Backpapier bedecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Es ist nicht immer einfach, die richtige Menge Lebensmittel zu kaufen. Klar ist aber, dass die Ressourcen, die in weggeworfene Lebensmittel fließen, wenig sinnvoll eingesetzt worden sind. Hier deshalb eine Idee, was mit altem Brot angestellt werden kann, bevor es im Biomüll oder auf dem Kompost landet. Übrigens: wusstest du, dass in Wien täglich soviel Brot auf dem Müll landet, dass die Stadt Graz damit versorgt werden könnte?

Brotpudding

  • 200 g altbackenes Brot (gerieben)
  • 250 ml Milch
  • 70 g gemahlene Nüsse
  • 4 Eiklar
  • 3 EL Staubzucker
  • 70 g Butter
  • 50 g Staubzucker
  • 4 Eidotter
  • 70 g Kochschokolade (gerieben)

So geht’s

Das geriebene Brot mit der Milch übergießen, zudecken und so lange stehen lassen, bis es weich ist, dann die gemahlene Nüsse dazu geben.

Die Eiklar zu Schnee schlagen, während des Mixen nach und nach 3 EL Staubzucker zugeben.

In der Küchenmaschine die zimmerwarme Butter schaumig rühren und nach und nach die Eierdotter, Zucker, und die geriebene Schokolade unterrühren und das eingeweichte Brot und mit den Nüssen untermischen. Zum Schluss den Schnee mit einem Schneebesen unterziehen.

Die Masse in eine gut gefettete, mit Semmelbrösel ausgestreute Puddingform füllen. Die Form mit dem Deckel verschließen und in einen Topf mit kochendem Wasser setzen und 1 Std. garen. Auf eine Platte stürzen und mit Schokosauce übergießen.

Wir wünschen guten Appetit!

Zutaten für ca. 6 Personen

250 g Polenta
250 ml Sahne
750 ml Wasser
Oregano (5 frische Stiele oder 2 EL getrocknet)
3 Eier
200 g Cocktailtomaten
100 g Morzarella
100 g Taggiasca-Oliven (in Öl, ohne Kern – nach Belieben)
50 g Parmesan
Kräutersalz und Pfeffer
2 EL Pinienkerne
frischer Basilikum für die Deko

​Und so wird’s gemacht:

Wasser, Sahne und etwas Salz in einem weiten Topf aufkochen. Polenta einrühren und für ca. 8 Minuten köcheln lassen (dabei kräftig umrühren). Topf vom Herd ziehen und 5 Minuten quellen lassen. Eier einzeln unterrühren, Oliven unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten waschen und halbieren. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Parmesan fein reiben. Oregano waschen und abzupfen.

Polenta in eine Auflaufform geben und glatt streichen. Mit der Hälfte vom Oregano bestreuen. Mit den Tomatenhälften und dem Mozzarella belegen. Zum Schluss die Pinienkerne und den Parmesan darüber streuen. Bei 180 ° C im Ofen für ca. 20 Minuten backen. Wenn der Auflauf aus dem Ofen kommt mit frischem Basilikum und restlichen Oreganoblättern bestreuen.

Wow – Köstlich mit Kräuter-Joghurt Dipp und Erdäpfelsalat.

 

Zutaten:

1 Kohlkopf

1 mittelgroße Zwiebel

50 g Champignons

¼ Bund frische Petersilie

Salz, Pfeffer, getrocknete Majoran

2 EL Semmelbrösel für die Masse

1 Ei

2-3 EL Semmelbrösel zum Wälzen

Öl zum Herausbacken

 

Zubereitung:

Den Kohlkopf waschen, die Blätter abzupfen und kurz im Wasser aufkochen. Danach das Wasser wegleeren, so sind alle blähenden Inhaltsstoffe ausgewaschen. Die Blätter dann in Salzwasser zehn Minuten bissfest kochen. Anschließend kalt abschrecken, damit die Blätter schön grün bleiben, ausdrücken und klein hacken.

Zwiebel fein hacken und in einer Pfanne anrösten. Champignons putzen, hacken und mitrösten. Die Masse mit fein gehackter Petersilie und 2-3 EL Semmelbröseln vermischen, mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken, dann etwas abkühlen lassen.

Danach ein ganzes Ei in die Masse unterrühren und daraus Handteller große Laibchen formen. Diese in den restlichen Semmelbröseln wälzen und in hitzebeständigem Öl langsam herausbacken.

WAHNSINN — 935 Kilokalorien       14 g Eiweiß    68 g Fett    68 g Kohelenhydrate

 

Zutaten für 3 Personen

30 g Karotten

113 g Grünkern geschrotet

11 g Sonnenblumenkerne

Pfeffer

Zucker

19 g Mehl

3 Brötchen

3/32 Lollo Rosso

38 g Gewürzgurken

34 g Porree

11ml Sonnenblumenöl

38 g Haferflocken

Salz

3/8 Zwiebel

75 ml Sonnenblumenöl

75 ml Barbecuesoße

1 ½ Tomaten

158 ml Mayonaise

 

Zubereitung

  1. 1. Möhren und Porree sehr klein schneiden, mit Grünkernschrot in 30 ml Sonnenblumenöl anschwitzen, mit 600 ml Wasser angießen und aufkochen. Sonnenblumenkerne und Haferflocken zugeben. Mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, Tomatenmark und Sojasoße abschmecken und die Masse auskühlen lassen.
  2. 2. Für die Grünkernburger Tomaten waschen, trocken tupfen und in Scheiben schneiden, Gewürzgurken in feine Scheiben schneiden. Aus der Grünkernmasse 8 Bratlinge formen, in 160 ml Sonnenblumenöl anbraten und etwas Farbe annehmen lassen.
  3. 3. Die Zwiebel in Ringe schneiden, in Mehl wenden und in einem kleinen Topf in 200 ml Sonnenblumenöl kross braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.
  4. 4. Brötchen halbieren, kurz antoasten, die untere Hälfte mit Barbecuesoße bestreichen. Lollo Rosso-Blätter, den heißen Bratling, Tomaten und Gewürzgurkenscheiben auflegen. Mit Barbecuesoße und Mayonnaise überziehen und mit Zwiebeln belegen, dann die obere Brötchenhälfte aufsetzen.

 

Quelle: Osnabrück, Mensa Studentenwerk                                      Foto: Colourbox.de

 

 

Info | für 4 Personen

40 min.              Gesamtzeit

Zutaten
Streusel

125 g Mehl

75 g Rohrzucker

90 g Butter kalt

 

Füllung

1 Apfel ca. 230 g

175 g Heidelbeeren

1 Zweig Rosmarin

1 EL Rohrzucker

1 EL Zitronensaft

 

Zubereitung

1. Backofen auf 200 °C vorheizen.
2. Mehl, Zucker und kalte Butter in einer Schüssel zu Streuseln verarbeiten.
3. Apfel waschen, entkernen und fein würfeln. Heidelbeeren waschen. Rosmarin waschen, Nadeln abzupfen und fein hacken.
4. In einer Schüssel Apfel, Heidelbeeren, Rosmarin, Rohrzucker und Zitronensaft miteinander vermischen und 2-3 Minuten ziehen lassen.
5. Apfel-Heidelbeer-Mischung auf vier hitzebeständige Gläser (à 290 ml) verteilen und mit den Streuseln bestreuen. Crumble im heißen Backofen auf mittlerer Einschubhöhe 20-25 Minuten goldbraun backen.

 

 

Rezept von Sabrina Sue Daniels

 

Huhn mit Respekt behandeln – nah eh

 

Zutaten für 4 Personen:

 

1 Huhn (ca 1,5 kg; küchenfertig), Salz, Pfeffer

172 TL getrocknete Lavendelblüten

3 EL Olivenöl

2 zweige Rosmarin

½ unbehandelte Zitrone (in Scheiben)

4 reife Pfirsiche

4 EL Lavendelblütenhonig

125 ml trockener Weißwein

Lavendel- und Rosmarinzweige (zum Garnieren)

 

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 190 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Huhn auf den Bauch legen, das Rückgrat mit einem sehr scharfen Messer herausschneiden, Huhn umdrehen, mit der Hand den Brustkorb flachdrücken und alles leicht auseinanderziehen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Lavendelblüten zwischen den Fingern zerbröseln und das Huhn einreiben. Auf ein Backblech legen, mit Öl übergießen und 30 Minuten im Ofen braten.

Rosmarinzweige und Zitronenscheiben dazugeben. Pfirsiche waschen und halbieren, Kerne entfernen und ebenfalls zum Huhn geben. Alles mit Lavendelhonig beträufeln, Wein hinzufügen (nicht das Huhn übergießen) und 15 bis 30 Minuten (je nach Dicke des Fleisches) weitergaren. Fertiges Huhn mit frischen Lavendel- und Rosmarinzweigen garnieren.

Dazu passt ofenfrisches Baguette.

 

Viellelcht ein Rose`dazu ?.

 

Quelle: Margit Stoffels               Foto: Silvio Knezevic