Dahoam ist Glück – die Landschaft mit allen Sinnen aufnehmen

 

CO2: 813 g pro Person                                                    Schwierigkeitsgrad: Leicht

 

Zubereitung

Zubereitung: Alle Tomaten mit einem Messer einritzen und zusammen dem Grün in eine tiefe Gratin-schale legen. Mit Olivenöl beträufeln und mit Meersalz und Kräutern bestreuen. Die ganzen Knoblauchzehen zwischen die Tomaten schieben. Die Tomaten bei 200° C während 20-30 Minuten backen, bis die Tomaten weich und etwas bräunlich sind. Die gebackenen Tomaten durch ein Salatsieb oder ein anderes, grobes Sieb drücken, bis nur noch die Haut und das Grün im Sieb übrig bleiben. Die Suppe gut umrühren und nach Bedarf etwas salzen.

Anrichten: Im Suppenteller mit frischen Kräutern bestreuen und etwas frisches Olivenöl in die Suppe träufeln.

© Rezept von Meta Hiltebrand

 

Damit  Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite

Menge                                Spezifikation                            CO₂-Äquivalent
2,5 kg                                 Rispentomaten                               5443 g
2 dl                                     Olivenöl                                              740 g
4 Stück                              Knoblauch                                              4 g
10 g                                    Rosmarin (frisch)                                  2 g
10 g                                    Basilikum                                               2 g
10 g                                    Oregano                                                 2 g
40 g                                   Meersalz                                                 24 g
320 g                                 Brot (Vollkorn)                                     283 g

Quelle: eaternity,Peer Production, P2P Attribution-ConditionalNonCommercial-ShareAlikeLicense.

 

TIPP: Perfekt geschnittene Tomatenscheiben

Die Tomate mit dem Strunk zur Seite legen, statt sie nach oben zu positionieren und dann in Scheiben schneiden. So bleiben die Samen im Tomatenfleisch.

 

 

Dahoam mit  regionalen  Produkten – ein himmlischer Genuss

 

Zeit ohne Kochzeit für Erdäpfel und Fleisch: 25 min.                              CO2-Emissionen: Gering

 

Zutaten für 2 Personen:

  • 500g speckige Erdäpfel
  • 300g gekochtes Rindfleisch
  • eine mittlere Zwiebel
  • gebratener Speck nach Belieben
  • ¼ Stange Lauch
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Etwas Butterschmalz
  • 2 Eier

Damit  Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

Zubereitung:

Die festkochenden Erdäpfel kochen, schälen und kleinblättrig aufschneiden. Mit dem blättrig geschnittenen Rindfleisch in Butterschmalz anrösten. Danach die gehackte Zwiebel und den nudelig geschnittenen Lauch daruntermischen und alles weiterrösten. Den in mundgerechte Stücke geschnittenen Speck unter das Gröstl mischen und mit Salz und Pfeffer (nach Belieben auch mit etwas Majoran) würzen. Zwei Spiegeleier in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten, die Petersilie schneiden und alles zusammen anrichten.

 

Rezept und Fotos wurden von Bioloie-Studentin Diana Daum (Nassereith) zur Verfügung gestellt.

 

Dahoam – Trunken vor Glück

 

Schwierigkeitsgrad: Keine                                        CO2-Emissionen: Gering

Zutaten

200 g Trockenpflaumen

5 EL Rum

5 Eier

250 g Zucker

250 g Mehl

1Liter Vollmilch

1 Prise Salz

etwas Butter für die Form

 

Zubereitung

Zunächst die Pflaumen in Rum einlegen und ca 15 Minuten lang ziehen lassen. Die Eier verrühren, den Zucker hinzufügen, zusammen schaumig schlagen. Danach Mehl, Milch, Salz und den Rum in dem die Pflaumen lagen, dazugeben. Alles zu einem flüssigen Teig verrühren. Die Pflaumen in eine leicht gebutterte Auflaufform geben. Diese sollte nicht zu klein sein, also ca eine Länge oder einen Durchmesser von 39 cm haben.

Den Teig in die Form gießen, er sollte ca 2 cm hoch in der Form stehen. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Den Kuchen 40 Minuten lang backen, dann abkühlen lassen.

 

Damit  Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

 

Pflaumen Zwetschge

Die Pflaume oder Kultur-Pflaume ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse. Die Pflanze ist ein Hybrid aus Kirschpflaume und Schlehdorn. Auch die Frucht wird als Pflaume bezeichnet.

Unterschiede auf den ersten Blick: Form und Größe

Während Pflaumen (Prunus domestica) größer sind und eine gleichmäßig runde Form haben, sind Zwetschgen (Prunus domestica subsp. domestica), die eine Unterart der Pflaumen bilden, eher kleiner und länglich-oval.

Pflaumen haben jede Menge Vitamine zu bieten, neben Provitamin A, Vitamin C und Vitamin E enthalten sie verschiedene Vitamine aus der B-Gruppe. Diese sind besonders wichtig für das Nervensystem. Bezüglich der einzelnen Vitamine können Pflaumen zwar keine Spitzenwerte aufweisen, sie bietet aber ein gesundes Gesamtpaket an.

Im Vergleich zu anderen Früchten haben Pflaumen einen besonders hohen Fruchtzuckeranteil und können somit schnell Energie liefern.

 

Bild: www.bilder.tibs (Bernhard Falkinger)

 

Das Ei – ein wahres Kraftpaket

Ob weiß oder braun, das Ei hat ordentlich Power unter der Schale und ist in seiner Zubereitung äußerst vielseitig. Zu Unrecht sind Eier in den letzten Jahren in den Verruf gekommen, den Cholesterinspiegel stark zu erhöhen. Mit ca. 230 mg Cholesterin ist ein Ei durchaus ein cholesterinreiches Lebensmittel. Studien zeigen jedoch, dass der Cholesterinspiegel bei gesunden Menschen nur im geringen Maß von außen beeinflusst werden kann. Eine Beschränkung des Eierkonsums auf 2 – 3 Eier pro Woche bei Menschen mit Fettstoffwechselstörungen ist durchaus sinnvoll. Gesunde Menschen können aber, im Hinblick auf ihren Cholesterinspiegel, ohne schlechtes Gewissen auch mehrere Eier pro Woche genießen. Vor allem wenn man bedenkt, dass Eier hochwertiges Eiweiß liefern, das der Körper zu 100 % in körpereigenes Eiweiß umbauen kann. Zudem enthalten Eier eine Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen, wie Vitamin A, B1 und B2 sowie Calcium, Phosphor und Eisen, die für einen reibungslosen Ablauf aller Körperfunktionen sorgen.

Tipps rund ums Ei:

  • Frischetest: Frische Eier bleiben in einem Glas Wasser am Boden. Ältere Eier steigen aufgrund der zunehmenden Luftkammern im Inneren des Eies nach oben.
  • Das Legedatum des Eies errechnet sich aus dem Mindesthaltbarkeitsdatum minus 28 Tage.
  • Eier aus Bayern erkennen Sie an der „09“ auf dem Eierstempel nach der Buchstabenkombination DE für Deutschland.
  • Eier möglichst frisch kaufen und kühl lagern.
  • Eier nicht abwaschen und abreiben, da dadurch die Ei-Oberhaut zerstört wird und Bakterien und Pilze in das Ei eindringen können.

 

Dahoam im Oberland – gut gegessen

 

CO2-Emissionen: Gering

 

Zutaten:

Weißbrot

1 größerer Apfel

2 Eier

Sultaninen

Etwas Milch

Schmalz zum Rösten

Damit  Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

Zubereitung:

Das Weißbrot wird geschnitten (kann auch etwas älter sein ) und man gibt Sultaninen dazu nach Belieben.

Die Eier und etwas Milch werden verquirlt und darüber geschüttet, gut durchgemischt und eine Weile ziehen lassen.

Man stellt eine Pfanne mit gutem Schmalz auf. Bevor man die Masse in das heiße Fett gibt, reibt man den Apfel nudelig dazu, röstet das Ganze bis es schön goldbraun ist. Mit Staubzucker bestreuen.

Dazu Kompott servieren.

 

Quelle: Küchengeheimnisse aus dem Tiroler Oberland; Maria Lenhart, Zams.

 

 

Foto: www.flickr.com (Monika Heinrichs)

 

Die süße Verführung…

Äpfel bereichern auch im Winter den Speiseplan

Bereits Eva wusste, dass es der Apfel in sich hat:

  • kalorienarm,
  • reich an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die die Widerstandskraft des Körpers stärken,
  • viel Pektin, das die Verdauung in Schwung bringt und Cholesterin senken kann und
  • Kalium, das unentbehrlich für den Nerven- und Muskelstoffwechsel ist.

Auch heute noch sind Äpfel hervorragend für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung geeignet. Als kleine Zwischenmahlzeit oder in einer Vielzahl an leckeren Gerichten von süß bis deftig. Durch die gute Lagerfähigkeit bestimmter Sorten sind wir auch im Winter gut mit dem heimischen Obst versorgt.

Tipps rund um die Lagerung der Äpfel: 

  • Lagern Sie Äpfel getrennt von anderen Obstsorten und Gemüse. Äpfel scheiden reichlich das Gas Ethylen aus, das die Reifung der anderen Früchte beschleunigt.
  • Am besten lassen sich Äpfel in Folienbeuteln mit Löchern in dunklen und kühlen Räumen lagern.
  • Zur Lagerung nicht geeignet sind z. B. folgende Apfelsorten: Alkmene, Gravensteiner, James Grieve, Klarapfel.

Zubereitungszeit: 1 Stunde                       Zutaten für 4 Personen                         CO2-Emissionen: Gering

Zutaten

  • 20 dag fein gemahlener Dinkel
  • 10 dag Butter
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Vanillezucker

Fülle

  • 20 dag getrocknete Marillen
  • 4 dag Butter

Zubereitung

Zutaten für den Teig verrühren, glatten Teig kneten, ca. 1/2 h im Kühlschrank rasten lasten. Für die Fülle getrocknete Marillen faschieren und mit weicher Butter vermengen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3 mm dick ausrollen, Kekse mit beliebiger Form ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bleche setzten und ca. 1/4 h bei 180°C backen. Kekse noch lauwarm mit der Marillenmasse bestreichen und zusammensetzen.

Foto: © n.prey „die umweltberatung“

 

Dahoam kann ich immer bleiben.

 

Zutaten für 4 Personen                       Hauptspeise                   CO2-Emissionen: Gering

 

Zutaten:

1 Häuptel Rotkraut

240 g Karotten

3 EL Salz

1 Liter feiner Essig

1 TL Nelken

1 TL Senfkörner

1 TL Pimentkörner

2 Fäden Safran

 

Damit  Ihnen beim Einkauf die Auswahl leichter fällt: Siehe Saisonkalender auf der Webseite (Umwelt und Klima)

Zubereitung:

Das Kraut in dünne Streifen schneiden und ebenso die Karotten stifteln. Kraut und Karotten mit dem Salz in einer Schüssel abgedeckt 12 Stunden rasten lassen.

Ab und zu schütteln. Essig, Nelken, Senf-, Piment- und Pfefferkörner sowie den Safran in einem Topf zum Kochen bringen, danach zugedeckt langsam erkalten lassen. Karotten und Kraut in einem Sieb abtropfen lassen und in kalte, sterilisierte Gläser füllen.

Die gefüllten Gläser mit dem geseihten Essig füllen, so dass alles Gemüse bedeckt ist. Die Gläser sofort verschließen.

 

Quelle: Tiroler Schmankerln, Nokia Verlag, Seite 35

 

Dahoam ist das Glück.

CO2-Emisisonen: Sehr gering

 

Zubereitung:

Aus Butterschmalz und Mehl wird eine dunkle Einbrenn gemacht. Unter ständigem Rühren mit Wasser aufgießen und mindestens 20 bis 30 Minuten kochen. Die Suppe wird gesalzen und je nach Geschmack mit Kümmel oder gehackten Kräutern abgeschmeckt. Eine Variante ist auch: Brennsuppe mit verquirltem Ei. Schon als Kind immer gern gegessen (Mair).

 

Bild: www.flickr.com (Virginia Spilucchino)